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Wieder Geldbuße für Kautschuk-Kartell
Mehrere Chemiekonzerne müssen wegen Absprachen eines Chloropren-Kautschuk-Kartells Bußgelder bezahlen. Denka, Dow Chemical, Tosoh und die zum italienischen Konzern Eni gehörenden Töchter Polimeri und Syndial wurden von der EU-Kommission zur Zahlung von rund 243 Millionen Euro verpflichtet, weil sie zwischen 1993 und 2002 den entsprechenden Markt untereinander aufgeteilt und Preise abgesprochen hatten.Chloropren-Kautschuk dient unter anderem für die Herstellung von Tauchausrüstungen, Kondomen und Brandsohlen sowie als Klebstoff. Bayer hatte als Kronzeugin geholfen, das Kartell aufzudecken und erhielt deshalb keine Geldbuße. Tosoh und Dow konnten durch ähnliches Kooperieren ihre jeweiligen Strafen verringern. Mit 132 Millionen Euro muss Eni den höchsten Betrag zahlen.