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GE-Tochter reicht Immobilien mit Clifford an Ashurst-Mandantin Kildare weiter

GE Capital Real Estate, eine Tochter des US-Mischkonzerns General Electric, hat nahezu ihr ganzes deutsches Portfolio von Immobilien und Immobilienkrediten an den britischen Private-Equity-Investor Kildare verkauft. Innerhalb eines halben Jahres hat die GE-Immobilientochter damit fast ihren gesamten Immobilienbestand veräußert. Der Kaufpreis liegt Medienberichten zufolge bei rund 700 Millionen Euro.

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Derk Opitz
Derk Opitz

Das übernommene Portfolio umfasst etwa 60 Büroimmobilien und 85 Immobilienkredite. Die erworbenen Darlehen sind mit Büro- und Einzelhandelsimmobilien besichert. Der Verkauf ist Teil des Konsoliderungskurses des Mutterkonzerns General Electric, der sich künftig ganz auf das industrielle Kerngeschäft konzentrieren will. Im Frühjahr 2015 verkaufte die GE-Tochter bereits einen großen Teil ihrer weltweiten Immobilienbestände für 23 Milliarden US-Dollar an Blackstone und Wells Fargo. Im Immobilienbestand von GE Capital Real Estate verbleiben mehrere Immobilien, die in einem Joint Venture mit dem Immobilieninvestor Coresis gehalten werden, sowie ein Darlehen, das durch ein Shoppingcenter besichert ist.

Für Kildare war es die zweite große Transaktion in Deutschland. Im vergangenen Jahr kaufte der Investor die Restbestände des sogenannten Mars-Portfolios von der Deutschen Bank. Insgesamt hat Kildare seit Gründung 2013 Immobilien im Wert von 3,8 Milliarden US-Dollar in Westeuropa hinzugekauft.

Berater Kildare
Ashurst (Frankfurt): Dr. Benedikt von Schorlemer, Jan Krekeler (beide Federführung; beide Corporate/M&A), Derk Opitz (Finanzierung), Giles Boothman (Restrukturierung; London; beide Federführung Darlehensportfolio), Heiko Penndorf (Steuerrecht), Nicolas Deuerling (Investmentrecht); Associates: Dr. Hendrik Theismann, Caspar von Eicke und Polwitz (beide Immobilienrecht), Jan Kupfer (Corporate), Dr. Marius Fritzsche (Arbeitsrecht), Felix Krüger (Steuerrecht), Annabelle Sachs, Emilie Veyran (beide Finanzierung), Julia Stumpf (Corporate) 
DLA Piper (München): Dr. Carsten Loll, Dr. Martin Haller; Associates: Dr. Manuel Indlekofer, Sarah Oelsner, Britta Jilge, Eva Schuenemann, Lisa Waizenhoefer

Berater GE Capital Real Estate
Clifford Chance (Frankfurt): Dr. Thomas Krecek (Federführung), Dr. Frank Scholderer (beide Corporate/M&A), Dr. Arne Klüwer, Dr. Beda Wortmann (beide Bank- und Kapitalmarktrecht), Dr. Christian Keilich, Dr. Fabian Böhm (beide Immobilienrecht), Dr. Stefan Sax (Restrukturierung), Thorsten Sauerhering (Steuerrecht), Dr. Stefan Simon, Dr. Ines Keitel (beide Arbeitsrecht); Associates: Dr. Philipp Stoecker (Immobilienrecht),Stefan Bruder, Moritz Petersen (beide Corporate), Dorian Legel (Bank- und Kapitalmarktrecht), Dr. Benjamin Werthmann, Florian Holder (beide Restrukturierung), Dr. Dominik Engl (Steuerrecht)
Inhouse Recht (Frankfurt): Timo Thömmes (Federführung), Frank Partl, Mark Horncastle (alle Legal), Quentin Gywer, Dipan Shah (beide Legal; London)
Inhouse Steuern (Frankfurt): Karin Wendt (Steuern)

Hintergrund: Ashurst war zum ersten Mal für den britischen Private-Equity-Investor tätig, nachdem sie sich in einem Pitch durchsetzen konnte. Der Kontakt kam über den Londoner Partner Boothman zustande. Auch das DLA-Team um den Münchener Partner Loll, das sich um die immobilienrechtliche Due Diligence kümmerte, kam durch einen Pitch ins Mandat. Bei der ersten großen Deutschland-Transaktion, dem Kauf des Mars-Portfolios, setzte Kildare vergangenes Jahr auf ein Team von King & Spalding um Partner Sebastian Kaufmann.

Auch Clifford stielte die Beratung der GE-Tochter über die Londoner Partnerin Jane Cheong Tung Sing ein, die mit Corporate-Partner Krecek in früheren Transaktionen bereits zusammengearbeitet hatte. Beim Verkauf im Frühjahr an Blackstone und Wells Fargo setzte GE Capital Real Estate auf ein internationales Team von Hogan Lovells. Ebenfalls beteiligt waren US-Teams von Weil Gotshal & Manges, Sullivan & Cromwell und Davis Polk & Wardwell.

Beurkundet wurde die Transaktion JUVE-Informationen zufolge von Dr. Olaf Gerber vom Frankfurter Notariat Faust Gerber.

 

 

 

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