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Bird & Bird-Mandantin Stellantis erwirbt Share Now von BMW und Mercedes

Der französisch-italienische Automobilkonzern Stellantis hat den Carsharing-Dienst Share Now von BMW und Mercedes-Benz für geschätzte 250 Millionen Euro erworben. Erst 2019 hatten BMW und Daimler ihre beiden Carsharing-Unternehmen Car2go und Drivenow zu Share Now zusammengelegt.

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Share Now besitzt europaweit in 16 verschiedenen Städten etwa 11.000 Automobile. Damit steht das Unternehmen an der Marktspitze der Carsharing-Anbieter. Dennoch konnten laut der Geschäftsberichte der letzten Jahre, noch keine Gewinne verzeichnet werden. Die Stellantis-Tochter Free2move zählte bislang nur eine Flotte von etwa 2.500 Fahrzeugen. Ihr Geschäftsmodell erstreckt sich allerdings auch auf die stationäre Autovermietung sowie dem Betreiben von Parkplätzen und Ladestationen. 

Die aktuelle Transaktion muss noch kartellrechtlich genehmigt werden.

Kai Kerger

Berater Stellantis
Bird & Bird: Dr. Kai Kerger (Federführung; Frankfurt), Carole Bodin (internationale Federführung; beide Corporate/M&A), Dr. Alexander Duisberg (München), Dr. Miriam Ballhausen (beide IT-Recht; Hamburg), Dr. Markus Körner (IP; München), Dr. Matthias Lang (Regulierung; Düsseldorf), Dr. Barbara Geck (Arbeitsrecht; Frankfurt), Anne-Charlotte Le Bihan (IP), Ariane Mole (Datenschutz), Boris Martor (Regulierung), Alexandre Vuchot, Stéphane Leriche (beide IT-Recht; alle Paris), Lourdes Ayala (Madrid), Alberto Salvadé (Mailand), Pauline Vos (Den Haag, alle Corporate/M&A); Associates: Johanna Schindler, Tamara Böhmert (beide Corporate/M&A; beide Frankfurt), Sofia El Biyed, Céline Sol (beide Coporate/M&A), Claire Bratel (IP), Oriane Zubcevic, Marine Besson (beide Datenschutz), Raphael Weiss (Regulierung), Sacha Bettach (IT-Recht; alle Paris)
Racine (Paris): Bastien Thomas; Associates: François Aubin, Cécilia Pataut (alle Kartellrecht) – aus dem Markt bekannt
PricewaterhouseCoopers Legal: Delphine Bocquet (Paris), Ralf Ulrich Braunagel (beide Steuerrecht; Frankfurt), Fanny Marchiset (Arbeitsrecht; Paris); Associates: Julien Martinez (Paris), Wiebke 
Henning (beide Steuerrecht; Frankfurt) – aus dem Markt bekannt

Nikolas Zirngibl

Berater BMW/Mercedes-Benz Mobility
Hogan Lovells (München): Dr. Nikolas Zirngibl (Corporate/M&A), Dr. Stefan Schuppert (IP), Dr. Falk Schöning (Regulierung; Brüssel), Andreas Thun (Corporate), Dr. Susann Brackmann (Restrukturierung/Insolvenzrecht; Hamburg), Dr. Falk Loose (Steuerrecht); Associates: Thiemo Woertge, Dominik Lang, Kilian Pfahl (alle Corporate/M&A), Stefan Kirwitzke (Regulierung; Brüssel)
Inhouse Recht (BMW): Dr. Gregor Janisch (Legal Counsel), Dr. Alexander Holl (Senior Corporate Legal Counsel), Dr. Torsten Dilly (Senior Legal Counsel IP), Silvia Meier (Legal Counsel IP) – aus dem Markt bekannt
Inhouse Recht (Mercedes-Benz Mobility): Florian Stübel (Head of Legal M&A and Cooperations Technology M&A and Venture), Teresa Bauer (Legal Counsel M&A and Cooperations Technology M&A and Venture) – aus dem Markt bekannt

Notar
Schwab Weiler (München): Dr. Simon Weiler – aus dem Markt bekannt

Hintergrund: Stellantis, die bis 2021 unter dem Namen PSA firmierte, hat in der Vergangenheit des Öfteren Bird & Bird mandatiert. Kerger und die französische Partnerin Bodin haben dabei schon wiederholt zusammengearbeitet, etwa 2020 bei der Gründung von ACC, einem Batterie-Joint-Venture mit TotalEnergies sowie zuletzt im März dieses Jahres, als sich Mercedes Benz an ACC beteiligte. 

BMW und Mercedes-Benz ließen sich bei dem aktuellen Verkauf gemeinsam von Hogan Lovells beraten. Die Kanzlei verfügt seit langem über gute Kontakte insbesondere zu Mercedes-Benz beziehungsweise der Vorgängergesellschaft Daimler. Zuletzt beriet die Kanzlei den Autobauer Anfang des Jahres, als dieser sich mit einem hohen zweistelligen Millionenbetrag an dem taiwanesischen Batteriehersteller Prologium beteiligte. Der Münchner Partner Zirngibl hatte Mercedes Benz auch schon bei der Fusion der Carsharing-Töchter von BMW und Daimler vor rund drei Jahren begleitet. BMW setzte damals auf ein Team von Norton Rose Fulbright. Ebenso wie beim Erwerb der Europcar-Anteile bei Share Now. (mit Material von dpa)

Copyright Teaserbild: Share Now

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