Donauturm

Bank Austria verkauft mit Freshfields Wiener Wahrzeichen

Die UniCredit Bank Austria hat ihre Anteile am Wiener Donauturm an eine Investorengruppe um den Busunternehmer Paul Blaguss veräußert. Die Bank hielt 95 Prozent am Donauturm, die restlichen fünf Prozent verbleiben bei der Brau-Union. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart, Immobilienexperten schätzen ihn aber auf knapp zehn Millionen Euro.

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Thomas Zottl
Thomas Zottl

Neben den Beteiligungen an der Besitzgesellschaft verkaufte die Bank auch ihre Anteile an der Betriebsgesellschaft. Unter den neuen Eigentümern sind neben Blaguss, der Souvenirgroßhändler Guntram Fessler und der Eigentümer der Albertina-Passage, Matthias Kamp, sowie der Investor Gilbert Leeb.

Das Bieterverfahren für den Donauturm lief seit Februar 2015. Der 1964 eröffnete Turm ist 252 Meter hoch und gilt als Touristenattraktion. Das Wiener Wahrzeichen war seit Eröffnung mehrheitlich im Besitz der Bank Austria-Gruppe.

Berater UniCredit Bank Austria
Freshfields Bruckhaus Deringer (Wien): Dr. Thomas Zottl (Federführung); Associates: Dr. Felix Neuwirther (Immobilienwirtschaftsrecht), Dr. Sandra Gutmann (Corporate/M&A) 
Inhouse Recht (Wien): Dr. Stephan Lurger (Leiter Recht; Immobilien Holding Unicredit)

Berater Investorengruppe
Brauneis Klauser Prändl (Wien): Dr. Arno Brauneis (Federführung), Philipp Gamauf; Associate: Maria Vertesich (Rechtsanwaltsanwärterin; alle M&A/ Immobilienrecht)

Hintergrund: Freshfields berät die UniCredit Bank Austria regelmäßig. So begleitete der Wiener Partner Zottl die Bank beispielsweise auch 2014 beim Verkauf des Projekts des Austria Campus am Wiener Nordbahnhof an eine Käufergemeinschaft aus der RPR Privatstiftung von Investor Ronny Pecik und Signa von René Benko.

Brauneis stand der Blaguss-Gruppe und Gilbert Leeb schon bei anderen Angelegenheiten zur Seite. Für die anderen Investoren war die Kanzlei erstmals tätig.

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