Juve Plus

Liquidität für HeidelbergCement

Autor/en
  • JUVE

Der im M-Dax notierte Baustoffkonzern HeidelbergCement hat seine Bankverbindlichkeiten umgeschuldet und deren Laufzeit verlängert. Die neue syndizierte Kreditlinie von 17 Banken über ein Volumen von drei Milliarden Euro läuft bis Ende 2013. Als Documentation Agent agierte die Deutsche Bank.

Teilen Sie unseren Beitrag

Berater HeidelbergCement
Hengeler Mueller (Frankfurt): Dr. Johannes Tieves; Associates: Dr. Dirk Reidenbach, Jan Penselin
Inhouse (Heidelberg): Dr. Norbert Boese, Dr. Ingo Schaffernak

Berater Banken
Clifford Chance (Frankfurt): Bettina Steinhauer, Mattias von Buttlar; Associates: Frank Schlobach, Anne Crayen, Claudia Müller-Conen

Hintergrund: Obwohl Hengeler seit Jahren aufseiten von HeidelbergCement eine wichtige Rolle einnimmt, war die Mandatierung kein Selbstläufer. Marktinformationen zufolge kam die Kanzlei über einen Pitch in das Mandat. Damit hatte das Unternehmen wieder einen mit seinen Finanztransaktionen engen Vertrauten an ihrer Seite: Restrukturierungs-Partner Tieves hielt den Baustoffkonzern bereits im vergangenen Jahr handlungsfähig, als er und die Inhouse-Juristen bei über 50 Gläubigerbanken die Verlängerung von Kreditlinien über 8,7 Milliarden Euro bis Dezember 2011 erreichten. Bei der Kapitalerhöhung 2009 über rund zwei Milliarden war das aktienrechtliche Wissen von Wolfgang Groß gefragt. Clifford als Bankenberaterin des Baustoffkonzerns überrascht ebenfalls nicht: Ein Team um Partnerin Steinhauer beriet die Deutsche Bank bereits 2007 bei der Finanzierung des Erwerbs von Hanson durch HeidelbergCement und im vergangenen Jahr ein Konsortium aus Commerzbank, Deutsche Bank, Nordea und Royal Bank of Scotland bei der Refinanzierung dieses Kredits aus dem Jahr 2007.

Artikel teilen

Gerne dürfen Sie unseren Artikel auf Ihrer Website und/oder auf Social Media zitieren und mit unserem Originaltext verlinken. Der Teaser auf Ihrer Seite darf die Überschrift und einen Absatz des Haupttextes enthalten. Weitere Rahmenbedingungen der Nutzung unserer Inhalte auf Ihrer Website entnehmen Sie bitte unseren Bedingungen für Nachdrucke und Lizenzierung.

Für die Übernahme von Artikeln in Pressespiegel erhalten Sie die erforderlichen Nutzungsrechte über die PMG Presse-Monitor GmbH, Berlin.
www.pressemonitor.de