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Holcim übernimmt mit Linklaters Ytong-Hersteller Xella

Der Schweizer Baustoffkonzern Holcim hat den deutschen Hersteller Xella übernommen. Die Transaktion wird mit einem Volumen von 1,85 Milliarden Euro beziffert und steht noch unter dem Vorbehalt der behördlichen Genehmigungen.

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Xella, mit Sitz in Duisburg, ist bekannt für Marken wie ‚Ytong‘, ‚Silka‘, ‚Hebel‘ und ‚Multipor‘ und beschäftigt rund 4.000 Mitarbeitende. Das Unternehmen erwartet im laufenden Jahr einen Umsatz von rund einer Milliarde Euro. Es unterhält 56 Werke in 21 Ländern. 2016 wurde es an den US-Investor Lone Star verkauft.

Holcim verfolgt mit dem Zukauf das Ziel, den Anteil des Kerngeschäfts Zement zu verringern und das Angebot im Bereich Dach- und Dämmsysteme auszuweiten. Holcim zählt zu den größten Baustoffproduzenten der Welt. Für den Schweizer Konzern aus Zug arbeiten rund 65.000 Menschen, die zuletzt einen Umsatz von 28 Milliarden Euro erwirtschafteten.

Die Berater im Überblick

Marco Georg Carbonare

Berater Holcim
Linklaters (München): Dr. Marco Carbonare, Martina Farkas, Dominic da Gama Campos (London), Dominik Wegener (alle Corporate/M&A), Christoph Barth (Kartellrecht & Investitionskontrolle; Düsseldorf; alle Federführung), George Casey, Heiko Schiwek (beide New York), Manfred Müller (Luxemburg; alle Corporate/M&A), Jamie Coomber (London), Oliver Rosenberg (Düsseldorf; beide Steuerrecht), Matthew Devey (Arbeitsrecht), Przemyslaw Lipin (Banking; beide Frankfurt), Joseph Profaizer (Litigation, Arbitration & Investigations; Washington, D.C.), Prof. Dr. Markus Appel, Dr. Jana Hager (beide Öffentliches Wirtschaftsrecht; beide Berlin), Sinziana Ianc (Kartellrecht/Investitionskontrolle; Düsseldorf), Atif Bhatti (IP/TMT; Frankfurt); Associates: Gallus Vögel, Jacqueline Fernandes, Volodymyr Yakubovskyy (alle Frankfurt), Jane Jin, Patrick Fincham, Ellie Millar (alle London), Fabian Bernhart, Iuliia Matveieva, Morgane Amiot (Luxemburg), Ruiwen Chen (Paris; alle Corporate/M&A), Dr. Alexander Fuchs (Düsseldorf), Mihai Puskás, Jihane Mirode, Charlotte Struyf (alle Brüssel), Bianca Grujcic, Erasmia Petousi (beide London; alle Kartellrecht & Investitionskontrolle), Eoghan McKenna (Steuerrecht; London), Laura Dürr (Frankfurt), Dr. Luca Rawe (Düsseldorf; beide Arbeitsrecht), Lasse Weis (Banking), Charlotte Kieslich (Litigation, Arbitration & Investigations), Julia Tolmach-Kirst (Real Estate), Nick Burgold, Felix Wichert, Antonia Mertens (alle TMT; alle Frankfurt), Florian Kopp (Öffentliches Wirtschaftsrecht), Dr. Jens Weuthen (Umwelt- und Planungsrecht; beide Berlin)
Schönherr (Wien): Michael Marschall
Addelshaw Goddard (Warschau): Marcin Schulz (Corporate/M&A)
Inhouse (Zug): Lukas Studer (General Counsel)

Dirk Oberbracht

Berater Lone Star
Gibson Dunn & Crutcher (Frankfurt): Dr. Dirk Oberbracht, Mark Sperotto (beide Federführung), Thomas Barker (beide London; alle M&A); Benjamin Rapp (Steuerrecht); Associates: Andreas Rief, Vladimir Konchakov (beide M&A/Private Equity) – aus dem Markt bekannt

Inhouse Xella (Frankfurt): Dr. Radmila Petrovic – aus dem Markt bekannt


Hintergrund: Xella hat in der Vergangenheit schon mehrfach den Besitzer gewechselt: Die ehemalige Tochtergesellschaft von Haniel ging 2008 an PAI Partners und Goldman Sachs, 2016 an Lone Star. Gibson Dunn-Partner Oberbracht war 2016 an der Seite von PAI und Goldman Sachs sowie dem Management von Xella zu sehen. Seitdem setzt Lone Star regelmäßig auf ihn, direkt im Anschluss an den Xella-Deal etwa beim Verkauf von Fels durch Xella an CRH. Lone Star mandatiert aber auch immer wieder Hengeler Mueller, wie im Sommer vergangenen Jahres, als Carrier Global seinen Geschäftsbereich für gewerblichen und privaten Brandschutz an Lone Star verkaufte.

Holcim und Linklaters-Partner Carbonare verbindet ebenfalls eine langjährige Beziehung. Carbonare beriet den Schweizer Konzern bereits 2013 zu einer Hochzinsanleihe und auch bei der Megafusion von Holcim und Lafarge ein Jahr später war ein Team um ihn mandatiert. Die Due Diligence für Ost- und Zentraleuropa koordinierte Schönherr-Partner Marschall von Wien aus. Den polnischen Part übernahm Addleshaw-Partner Schulz. Im Februar dieses Jahres hatte Addleshaw das Warschauer Büro von Linklaters übernommen.

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