Die Emission erfolgte als Ziehung unter dem 2-Milliarden-Euro-AT1-Programm der Erste Group vom 20. April 2016. Es handelt sich um die erste internationale AT1-Benchmark-Emission in Österreich. Die Anleihe ohne feste Laufzeit ist mit einem ersten regulären Kündigungsrecht nach fünf Jahren ausgestattet und wird bis 2021 mit 8,875 Prozent p.a. verzinst. Danach kann eine andere Verzinsung festgelegt werden.
Berater Erste Group
Wolf Theiss (Wien): Dr. Claus Schneider (Federführung), Christine Siegl; Associate: Nikolaus Dinhof (Rechtsanwaltsanwärter; alle Bank- und Finanzrecht)
Inhouse Recht (Wien): Dr. Kathrin Gfall-Gapp, Claudia Göggel-Fesl – aus dem Markt bekannt
Berater Banken
Schönherr (Wien): Walter Gapp (Bankaufsichtsrecht; Federführung), Dr. Michaela Petritz-Klar (Steuerrecht); Associate: Stefan Paulmayer (Bank-, Finanz- und Kapitalmarktrecht)
Linklaters (Frankfurt): Peter Waltz; Associate: Konrad Uhink (beide Kapitalmarktrecht) – aus dem Markt bekannt
Hintergrund: Wolf Theiss und Schönherr beraten in dieser Konstellation häufig Emissionen der Erste Group. So waren beide Kanzleien auch zu Jahresbeginn bei der Begebung einer 750-Millionen-Euro-Anleihe der Bank mit von der Partie. Zum deutschen Recht ließen sich die Konsortialbanken damals von Allen & Overy beraten.
Aktuell setzten die begleitenden Banken auf Linklaters in Frankfurt. Partner Waltz berät regelmäßig österreichische Kapitalmarkttransaktionen und hat beispielsweise auch 2014 eine Emission der Erste Group auf Seite der begleitenden Banken betreut. Überdies ist die Sozietät für ihre Expertise bei regulatorischen Produkten bekannt.