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Nemak übernimmt Norsk Hydro-Sparte

Der norwegische Energie- und Aluminiumkonzern Norsk Hydro ASA hat sich von seinem europäischen Automobil-Guss-Geschäft getrennt. Käufer ist der mexikanische Konzern Nemak Group, eine Tochter des Afla-Konzerns. Die verkaufte Sparte besteht aus Werken im saarländischen Dillingen sowie Produktionsstätten in Österreich, Ungarn und Schweden. Zusätzlich veräußerte Norsk Hydro einen Anteil von 49,9 Prozent an einem Werk in Mexiko an den dortigen Jointventure-Partner Grupo Industrial Saltillo. Die gesamte Transaktion hat ein Volumen von 446 Millionen Euro. Die verkauften Unternehmen produzieren Motorblöcke, Zylinderköpfe und andere Komponenten für die Automobilindustrie in Europa und Nordamerika. Die Kartellbehörden müssen der Veräußerung noch zustimmen.

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Berater Nemak

Weil Gotshal & Manges (Frankfurt): Stephan Grauke (Federführung), Dr. Christian Tappeiner (beide Corporate); Associates: Dr. Guido Ruegenberg, Sven-Marko Schweneke, Dr. Nicolai Nahrgang, Franziska Jaeger, Dr. Michael Sörgel (alle Corporate; München), Dr. Martin Buntscheck, Dr. Ingo Beuttenmüller (beide Kartellrecht)

Inhouse (Monterrey): Carlos Jeminez, Alejandro Paredes (Rechtsabteilung Alfa)

Berater Norsk Hydro

Clifford Chance (Frankfurt): Johannes Perlitt (Corporate), Jutta Schneider (Steuerrecht), Richard Lock (Corporate; Budapest), Dr. Jörg Sommer (Corporate), Paul Frontczak (Kartellrecht; Washington), Rolf Hünermann (Kartellrecht; Frankfurt); Associates: Susanne Ullrich, Dr. Silvia Braun (beide Corporate), János Tóth (Corporate; Budapest)

Inhouse (Oslo): Karsten Winter (Rechtsabteilung)

Die Mandatsbeziehung zwischen Nemak und Weil Gotshal ist langjährig. Partner Grauke beriet die Mexikaner bereits vor gut zwei Jahren an der Seite von Prof. Dr. Gerhard Schmidt und Dr. Uwe Hartmann bei der Übernahme der Rautenbach AG (JUVE 03/05).

Auch Clifford Chance blickt auf eine kontinuierliche Mandatsbeziehung zu Norsk Hydro zurück. 2005 beriet die Sozietät die Norweger beim Verkauf ihres deutschen Aluminium-Oxid-Geschäfts und aus dem Frankfurter Büro heraus auch in einigen Schiedsverfahren.

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