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Oakley Capital angelt sich Parship mit Ashurst

Autor/en
  • Eva Lienemann

Der Londoner Private-Equity-Investor Oakley Capital hat alle Anteile an dem Dating-Portal Parship gekauft. Die Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck Digital stößt damit eines seiner erfolgreichsten Start-up-Unternehmen ab. Die Transaktion soll im Mai abgeschlossen sein, die Kartellbehörden müssen der Transaktion noch zustimmen.

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Lars Jessen
Lars Jessen

 Im Jahr 2012 hatte Holtzbrinck schon einmal versucht, Parship zu verkaufen. Es hatte sich jedoch kein Bieter gefunden, der den geforderten Preis zahlen wollte.

Gegründet im Jahr 2000, ist Parship seit Februar 2001 online und gehört zu den führenden Online-Partnervermittlungen im deutschsprachigen Raum. Laut eigenen Angaben erzielte das Unternehmen 2014 ein Wachstum von 35 Prozent und generierte einen Umsatz von rund 60 Millionen Euro. Parship hat seinen Sitz in Hamburg, beschäftigt 150 Mitarbeiter und ist neben Deutschland in zwölf weiteren Ländern, insbesondere in Österreich, der Schweiz, Belgien und den Niederlanden vertreten. Parships größter Konkurrent ist Elite Partner, den Burda 2003 am Markt etablierte.

Holtzbrinck will sich zukünftig stärker auf die Felder Wissenschaft und Bildung konzentrieren. Im Januar formte der Verlag gemeinsam mit der Springer Science & Business Media einen neuen Branchenriesen in diesem Bereich, als Springer und Holtzbrinck ihre Wissenschaftspublikationen vereinten.

Michael Stein
Michael Stein

Berater Oakley
Ashurst: Lars Jessen (Federführung; Corporate; München), Anne Grewlich, Derk Opitz (beide Frankfurt), Luke McDougall (London; alle Finanzrecht), Heiko Penndorf (Frankfurt), Alexander Cox (London; beide Steuern), Ute Zinsmeister (Kartellrecht; München), Dr. Andreas Mauroschat (Arbeitsrecht), Jan Krekeler (Corporate), Dr. Anna-Katharina Lohbeck (IT-Recht); Associates: Jan Kupfer, Julius Heusgen, Maximilian Santüns (alle Corporate; alle Frankfurt), Jacob Durkin (Finanzrecht; London), Felix Krüger (Steuerrecht; Frankfurt), Maria Held (Kartellrecht; München)
Heuking Kühn Lüer Wojtek (Köln): Dr. Pär Johansson, Tim Remmel (beide Federführung), Kristina Schneider, Dr. Christian Groß-Bölting (alle M&A), Dr. Verena Hoene, Kai Runkel (beide IP/IT), Dr. Sascha Schewiola (Arbeitsrecht)
Inhouse Recht (London): Martin Bavinton (General Counsel)

Berater Holtzbrinck Digital
Taylor Wessing (Frankfurt): Michael Stein (Federführung), Dr. Christian Kleeberg (beide M&A), Prof. Dr. Jörg Kupjetz (Finanzrecht), Marcus Hartmann, Dr. Julia Wulf (beide IP), Dr. Kai Westerwelle (IT; Palo Alto); Associates: Christopher Peine, Anne Bart, Marvin Sing (alle Corporate/M&A), Dr. Nikolai Voß, Marc Kretschmer (beide IP), Thomas Kahl (IT)
Inhouse Recht (Stuttgart): Dr. Sabine Knauer (Federführung; Senior Legal Counsel), Ursula Degener, Dr. Cindy Lahusen

Hintergrund: Oakley mandatierte Ashurst nicht zum ersten Mal. Die Kanzlei berät den Investor regelmäßig, so etwa 2010 als Oakley 51 Prozent an der Londoner Holding Verivox erwarb. Auch Heuking gehört zu den regelmäßigen Beratern des Investors. Das Kölner Private-Equity-Team der Kanzlei beriet Oakley und Bellaxa etwa beim Verkauf ihrer Intergenia-Beteiligung an HEG.

Das Taylor-Wessing-Team um den Frankfurter Partner Stein hatte Holtzbrinck Digital bereits beim Verkauf des Vergleichsportals Top Tarif an Verivox und zuvor beim Verkauf der Anteile an Allesklar.com (meinestadt.de) an Axel Springer Digital Classifieds beraten.

Zum Inhouseteam von Holtzbrinck gehörte nun auch die Steuerrechtlerin Cindy Lahusen, die erst im November 2014 als Senior Tax Manager von Gleiss Lutz gekommen war. Bei Geiss war Lahusen seit Juni 2009 und zuletzt als Counsel tätig. Zuvor war sie unter anderem bei Freshfields Bruckhaus Deringer und White & Case tätig.

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