Deals

  Juve Plus Im Visier

Die erste vertiefte Prüfung nach dem neuen Außenwirtschaftsrecht ist abgeschlossen. Ihr Ergebnis: Der neue chinesische Fonds Changzou QFA Composite Material darf die Mehrheit an dem sächsischen Flugzeugzulieferer Cotesa übernehmen. Das Bundeswirtschaftsministerium hat der Transaktion, die bereits im Herbst angekündigt wurde, schließlich zugestimmt.

  Juve Plus NÖ Pressehaus

Die britische Investorengruppe Walstead kauft über ihre Let's Print Holding den Bogen- und Rollenoffsetdruck-Spezialisten NP Druck. Verkäufer ist die Niederösterreichisches Pressehaus Druck- und Verlagsgesellschaft (NÖ Pressehaus). Die Transaktion steht noch unter dem Vorbehalt der Genehmigung durch die Bundeswettbewerbsbehörde.

  Juve Plus Geldsegen für den Bund

Der Bund hat seine Beteiligung an der Deutschen Pfandbriefbank (pbb) fast vollständig abgegeben. Er platzierte über seine Finanzagentur 22,2 Millionen Aktien, die alle an institutionelle Investoren verkauft wurden. 287 Millionen Euro hat der Bund damit erlöst. Die Deutsche Pfandbriefbank ist das Nachfolge-Institut der Hypo Real Estate, die in der Finanzkrise vom Staat gerettet werden musste.

  Juve Plus Konzentration

Der zu EQT gehörende Hörgerätehersteller Sivantos plant eine Fusion mit dem dänischen Wettbewerber Widex. Das neue Unternehmen würde mit einem Unternehmenswert von über 7 Milliarden Euro zu den drei größten Hörgeräteherstellern weltweit gehören. Sivantos ist die ehemalige Siemens-Hörgerätesparte, die EQT vor vier Jahren übernahm. Die Fusion muss kartellrechtlich noch genehmigt werden.

  Juve Plus Asien-Deal

Alibaba übernimmt die Daraz-Gruppe, die in der Region Südasien einen Onlinemarktplatz betreibt. Bisheriger Anteilseigner von Daraz waren unter anderem die Asia Pacific Internet Group, ein Joint Venture des börsennortierten Unternehmens Rocket Internet sowie des katarischen Telekomkonzerns Ooredoo. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.

  Juve Plus Die Chemie stimmt

Die Private-Equity-Gesellschaft Sun European Partners hat den Linzer Spezialchemiehersteller Esim Chemicals erworben. Verkäufer ist die Beteiligungsgesellschaft Ardian, die bei der Firma 2015 eingestiegen war. Der Kaufpreis soll bei knapp 400 Millionen Euro liegen. Der Unternehmenskauf steht unter dem Vorbehalt aufsichtsrechtlicher Freigaben.

  Juve Plus Unterwasserleitung

Das Projekt Unterwasser-Stromleitung zwischen Deutschland und Großbritannien ist einen wichtigen Schritt voran gekommen, trotz des anstehenden Brexit. Inzwischen steht die vorläufige Finanzierung der Projektgesellschaft für die erste Stromleitung dieser Art. Meridiam hat rund 40 Prozent ihrer Anteile an dem 1,6 Milliarden Euro-Projekt an Allianz Capital Partners und die japanische Kanzai Electric abgegeben. Das vor allem in Großbritannien aufmerksam verfolgte Vorhaben der britischen NeuConnect-Projektgesellschaft soll ab 2022 den Stromhandel zwischen Großbritannien und dem Kontinent verbessern.

  Juve Plus Rüstungsindustrie

Diese Transaktion im Verteidigungssektor war komplex: Das britische Rüstungsunternehmen QinetiQ erwarb die deutsche E.I.S. Aircraft Operations, die Schulungen für die zivile und militärische Luftfahrt anbietet. Diese war bislang Teil der E.I.S. Group, die wiederum dem Private Equity Fonds EQT Mid Market gehört. Der Carve-Out des Geschäftsbereiches erfolgte parallel zum Verkauf. QinetiQ zahlte 70 Millionen Euro.

  Juve Plus Markteintritt

Kürzlich hat die Bundesnetzagentur die Ergebnisse ihrer zweiten Versteigerungsrunde von Offshore-Windparkprojekten bekannt gegeben. Unter den sechs Gewinnern des Auktionsverfahrens befindet sich auch die hessische KNK Wind, die ihr Projekt Arcadis Ost 1 ins Rennen geworfen hatte. Wie nun bekannt wurde, verkaufen die Eigentümer des Projekts ihre Anteile vollständig an die belgische Parkwind, die mit der Transaktion in den deutschen Markt einsteigt.

  Juve Plus Übernahmepläne

Der Wohnungskonzern Vonovia setzt zu seinem dritten Großdeal innerhalb kurzer Zeit an und will den schwedischen Konzern Victoria Park übernehmen. Dazu hat er den Aktionären des Wohnungskonzerns ein Übernahmeangebot unterbreitet. Rund 900 Millionen Euro will sich Vonovia das kosten lassen. Die Mittel stammen aus einer Kreditfinanzierung sowie einer bis zu einer Milliarde Euro schweren Kapitalerhöhung.