Juve Plus Ladespezialist für E-Busse

Shell investiert mit Eversheds erneut in E-Mobilität

Shell Deutschland hat einen Anbieter für E-Mobilität übernommen: SBRS bietet Schnellladeinfrastruktur für E-Busse. Verkäuferin ist die Schaltbau Holding. Shell sieht sich nach eigener Darstellung damit weiterhin auf dem Weg, einer der größten Anbieter von E-Mobilitätslösungen zu werden.

Teilen Sie unseren Beitrag

SBRS mit Sitz im niederrheinischen Dinslaken arbeitet mit Betreibern von E-Mobility-Fuhrparks zusammen, hat Kunden aus Kommunen, Verkehrsbetrieben und Privatunternehmen.

Die Mutterfirma Schaltbau gehört dem US-amerikanischen Finanzinvestor Carlyle. Vor dem Deal wurde SBRS verschlankt, der bisher parallel betriebene Unternehmenszweig Rail Solutions, der sich vor allem der Aufarbeitung von Zügen und Schienenfahrzeugen widmet, verbleibt als GEZ (Gesellschaft für elektrische Zugausrüstung) unter dem Dach von Schaltbau.

Werner Brickwedde

Die in 14 Ländern tätige Schaltbau-Gruppe ist mit einem  Jahresumsatz von etwa 525 Millionen Euro und rund 3.000 Mitarbeitenden ein etablierter Anbieter von Systemen und Komponenten für die Verkehrstechnik und die Investitionsgüterindustrie. Kernmarken neben SBRS sind Pintsch, Bode und Schaltbau.

Shell sieht sich mit dem Zukauf weiterhin auf dem Weg, einer der größten Anbieter von E-Mobilitätslösungen zu werden.

Berater Shell
Inhouse: Samantha Bonsignore (London), Daniel Huth (Hamburg; beide Acquisitions & Divestments/New-Business-Development-Team)
Eversheds Sutherland: Dr. Werner Brickwedde (Federführung; Corporate/M&A; Düsseldorf), Dr. Manuela Rauch (Arbeitsrecht; München), Daniel von Brevern (Kartellrecht), Dr. Simon Weppner (Steuerrecht; beide Düsseldorf), Alexander Dartsch (Corporate/M&A; Düsseldorf); Associates: Dr. Daniel Giese (Corporate/M&A; Düsseldorf), Dr. Kristina Kober (Handelsrecht), Dr. Johannes Oehlschläger (Arbeitsrecht; beide München), Maximilian-Philipp Schöps (Kartellrecht), Niklas Schilawa (Steuerrecht; beide Düsseldorf)

Berater Schaltbau
Inhouse: Thomas Wolf (General Counsel; München)
Gleiss Lutz: Dr. Patrick Kaffiné (M&A, Federführung Verkauf), Dr. Stephan Aubel (Corporate/Kapitalmarktrecht, Federführung Carve-out; beide Frankfurt), Dr. Alexander Molle (IP/IT), Dr. Christian Hamann (Datenschutz; beide Berlin), Dr. Jacob von Andreae (Öffentliches Wirtschaftsrecht; Düsseldorf), Dr. Ocka Stumm (Steuerrecht; Frankfurt), Dr. Hannah Bug (IP/IT; Berlin), Dr. Christina Aye (Corporate/Kapitalmarktrecht), Dr. Tobias Abend (Arbeitsrecht), Konrad Discher (Immobilienrecht; alle Frankfurt), Dr. Patrick Grüner (Kartellrecht; Stuttgart), Associates: Dr. Eva Henkel (Corporate/Kapitalmarktrecht), Dr. Maximilian Hirsch, Dr. Antonius Mann (beide M&A; alle Frankfurt), Dr. Walter Andert (Corporate/ Kapitalmarktrecht), Vladislava Berbenkova (M&A), Simon Wegmann (Datenschutz; alle Berlin), Dr. Lisa Kappler (Öffentliches Wirtschaftsrecht; Stuttgart), Julian Kettemer (Steuerrecht; Frankfurt)

Patrick Kaffiné

Hintergrund: Eversheds gehört seit 2016 zum Panel von Shell und hat 2021 beispielweise beim Kauf des Berliner Start-ups Ubitricity beraten, wodurch der Konzern Zugriff auf dessen öffentliches Ladenetz für E-Fahrzeuge erhielt. Die Kanzlei stand Shell zudem 2018 beim Kauf des Hamburger Energieversorgers First Utility zur Seite. 

Auch Gleiss Lutz wurde bereits früher von der Schaltbau Holding mandatiert: 2021 beim Erwerb durch Carlyle und vorher bei der Durchführung einer virtuellen Hauptversammlung. Gleiss und Eversheds standen sich zudem schon beim Ubitricity-Deal gegenüber, Gleiss beriet damals die Verkäuferin.

Beurkundet wurde der Deal nach Marktinformationen vom Düsseldorfer Notariat Hauschild Böttcher.

Artikel teilen

Gerne dürfen Sie unseren Artikel auf Ihrer Website und/oder auf Social Media zitieren und mit unserem Originaltext verlinken. Der Teaser auf Ihrer Seite darf die Überschrift und einen Absatz des Haupttextes enthalten. Weitere Rahmenbedingungen der Nutzung unserer Inhalte auf Ihrer Website entnehmen Sie bitte unseren Bedingungen für Nachdrucke und Lizenzierung.

Für die Übernahme von Artikeln in Pressespiegel erhalten Sie die erforderlichen Nutzungsrechte über die PMG Presse-Monitor GmbH, Berlin.
www.pressemonitor.de

Lesen sie mehr zum Thema