Juve Plus Streit um Bundesligarechte beigelegt

Eingewechselte CMS sorgt für Ausgleich

Die Deutsche Telekom und die Deutsche Fußball Liga (DFL) haben ihren Streit über den Umfang der Telekom-Senderechte an der Fußball-Bundesliga beigelegt. Die DFL akzeptierte, dass das von der Telekom erworbene Rechtepaket auch die Übertragung der Bundesligaspiele per Internet-TV über Kabel und Satellit zugelassen hätte. Die Telekom verzichtet jedoch auf diesen Teil und erhält im Gegenzug Preisnachlässe sowie weitere Rechte an beiden deutschen Profiligen. Der Bonner Konzern strahlt Bundesligaspiele künftig lediglich über die Hochgeschwindigkeitsleitung VDSL im Internet aus, der Kabelsender Arena wird dagegen alle Spiele live über Kabel und Satellit senden.

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Arena, Tochter des Netzbetreibers Unity Media, hatte sich Ende 2005 in der Rechteausschreibung überraschend gegen den Bezahlsender Premiere durchgesetzt und die Lizenzen für 240 Millionen Euro jährlich erworben. Premiere, die erst kürzlich von der Telekom eine nun wertlose Sublizenz erhalten hatte, wird nach dem Telekom-Rückzug seinen Kunden nun sehr wahrscheinlich keinen Live-Fußball anbieten können. Arena verhandelt derzeit mit verschiedenen Kabelbetreibern, darunter Kabel Deutschland und Kabel Baden-Württemberg, über den Aufbau des Pay-TV-Angebots und die Verteilung der Kosten.

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