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WestLB und Odewald übernehmen Granville Baird-Anteile von Westfalia

Die WestLB AG und der Finanzinvestor Odewald & Compagnie haben die Mehrheit an der Westfalia Automotive aus Rheda-Wiedenbrück übernommen. Verkäufer war das Private Equity-Haus Granville Baird Capital Partners Adviser, das den Hersteller von Anhängerkupplungen vor sechs Jahren zusammen mit dem Management gekauft hatte. Das Management bleibt auch weiter an dem Unternehmen beteiligt. Laut Medienberichten, die sich auf Branchenkreise beriefen, lag der Kaufpreis zwischen 80 und 100 Millionen Euro. Finanziert wurde die Transaktion von der Bank of Ireland. Die 1844 gegründete Westfalia Automotive Unternehmen erzielte im vergangenen Geschäftsjahr mit mehr als 500 Mitarbeitern einen Umsatz von 97 Millionen Euro.

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Berater WestLB/Odewald

Linklaters Oppenhoff & Rädler (Frankfurt): Ulrich Wolff (M&A/Corporate), Marc Trinkaus (Akquisitionsfinanzierung), Dr. Daniela Seeliger (Kartellrecht); Associates: Dr. Sebastian Daub (M&A/Corporate), Dr. Wolfram Distler (Akqusitionsfinanzierung)

Inhouse (WestLB; Düsseldorf): Christian Siemers

Berater Management

P+P Pöllath & Partner (München): Dr. Benedikt Hohaus

Berater Bank of Ireland

Lovells (Berlin): Thomas Lindemann (Federführung); Associates: Konrad Rusch, Andreas Conen (alle Banking)

Berater Granville Baird Capital

WBS Wegener Bechtel Schmidt (Hamburg): Dr. Peter Christian Schmidt, Dr. John Maurer (beide Corporate), Lothar Wegener, Gerrit Bartsch (beide Tax); Associate: Dr. Astrid Kebbedies

Linklaters wurde für die WestLB in der Vergangenheit bereits wiederholt tätig, so etwa bei der Kapitalerhöhung von Surteco (JUVE 06/05) oder bei einem Millionen-Kredit für Claas (JUVE 10/05). Die jetzige Transaktion war die erste, die Linklaters-Partner Wolff für die Großbank zu einem erfolgreichen Abschluss brachte. Für Odewald waren keine gesonderten externen Berater tätig. Zuletzt war das Private-Equity-Haus beim Erwerb der Balg- und Kompensatoren-Sparte der IWKA von einem Luther-Team um die Berliner Partnerin Dr. Julia Petersen beraten worden (JUVE 03/06).

Neben Pöllath wurde auch Dr. Alexander Götz von der Blättchen & Partner AG für das Westfalia-Management tätig. Er beriet in Corporate Finance-Fragen. Die Hamburger MDP-Kanzlei WBS begleitete Granville Baird schon in mehreren Transaktionen, so bei der Übernahme der SSB Antriebstechnik von deren Privateigentümern (JUVE 02/05). WBS fusioniert zum April mit der britischen Schifffahrtskanzlei Watson Farley & Williams.

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