Die WestLB hat die Weberbank wirtschaftlich rückwirkend zum September von der Bankgesellschaft Berlin erworben. Zwar wird die Transaktion voraussichtlich erst im Verlauf des Herbstes vollständig abgeschlossen, doch hat das Bundeskartellamt der Übernahme der Bereiche Private Banking und Institutionelle Kunden inzwischen zugestimmt. Damit gehen die 33.000 Kunden und deren von der Privatbank verwaltetes Vermögen in Höhe von drei Milliarden Euro an die WestLB über. Das Firmenkundengeschäft wird in die Landesbank Berlin überführt. Die auf vermögende Privatkunden ausgerichtete Weberbank zählt zu den größten Privatbanken Deutschlands und erwirtschaftete mit 277 Mitarbeitern im letzten Jahr bei einer Bilanzsumme von 4,2 Milliarden Euro einen Jahresüberschuss in Höhe von 15,6 Millionen Euro. Mit dem jetzigen Erwerb vollzieht die WestLB die zweite Neuausrichtung innerhalb weniger Jahre, nachdem sie sich erst 2002 aus dem Geschäft mit vermögenden Privatkunden zurückgezogen hatte. Berater WestLB
Allen & Overy (Frankfurt): Dr. Johannes Bruski (Federführung), Eugen Bogenschütz (Steuerrecht), Dr. Henning Harte-Bavendamm (IP; Hamburg); Associates: Dr. Gabriele Röhl, Dr. Tobias Pusch, Dr. Michael Goldmann (Hamburg)
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