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JUVE: Rödl hat entschieden, acht Nvidia-Chips anzuschaffen und Sprachmodelle on premise zu hosten. Wie kam es zu diesem Schritt?
Alexander Kutsch: Unsere Automation Journey hat schon vor sechs Jahren begonnen, mit UiPath für Prozessautomatisierung und der Microsoft Power Platform für Low-Code-Anwendungen. Als KI hinzukam, haben wir das Programm in ‚Intelligent Automation‘ umbenannt und alle Geschäftsfelder zusammengebracht. Wir haben zuerst ein übergreifendes Center of Excellence gegründet und frühzeitig – auch vor dem Hintergrund regulatorischer Anforderungen wie der KI-Verordnung – eine eigene Richtlinie definiert. Anschließend haben wir die Themen entlang der Verordnung systematisch aufgearbeitet und uns dann gefragt: Welche Tools benötigen wir eigentlich? Damals gab es am Markt ChatGPT und ein paar andere Modelle. Für uns war klar: Wir bauen etwas Eigenes, also eine eigene, unabhängige KI-Architektur.