Hintergrund Rechtsmarkt im Umbruch, Teil 1

Harvey & Co. greifen an – so reagieren Rechtsabteilungen

Legal-AI-Anbieter konkurrieren mit Basismodellen wie Claude um die Gunst der Rechtsabteilungen – doch in der Praxis zeigt sich: Nicht das vermeintlich beste Tool entscheidet über den Erfolg, sondern die Qualität der Prozesse dahinter. Eine zweiteilige Serie im JUVE Tech-Weekly zeigt anhand von vier Beispielen, welche Wege Konzern-Rechtsabteilungen bei der Nutzung von Legal AI gehen.

von Franziska Jandl

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Legal-Tech-Budgets werden sich allein bis 2028 verdoppeln, prognostiziert das Beratungsunternehmen Gartner. Doch immer neue Nachrichten im Legal-Tech-Markt erschweren den General Counseln die Entscheidung, in welche Tools die Investitionen fließen sollen. Neben bereits etablierten Legal-AI-Spezialanbietern wie Harvey, Legora oder Libra, die eigene Komfortfunktionen (sogenannte ‚Wrapper‘) um bestehende Sprachmodelle herumbauen, tummeln sich nun auch Basismodelle mit Lösungen wie Claude for Legal oder Legal Agent von Microsoft in der milliardenschweren Rechtsbranche. Jüngst kündigte Perplexity an, dieses lukrative Geschäftsfeld zu erschließen und vor allem mittelgroße Kanzleien und Rechtsabteilungen verstärkt ins Visier zu nehmen. Zugleich gibt es Anbieter wie Wolters Kluwer, bei denen das hinterlegte Fachwissen im Vordergrund steht. So auch beim Legal AI Workspace von Beck Noxtua, der anders als die Konkurrenz auf eigene KI-Technologie und souveräne Infrastruktur setzt.

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