Karriere

Gehälter

Die Gehälter für Chefjuristen in Deutschland legen erneut zu. Im Median lag das Grundgehalt 2016 bei 144.000 Euro, flankiert von geldwerten Zusatzleistungen im Wert von 40.000 Euro. Insgesamt zeichnet sich ab, dass Inhouse-Positionen mit Führungsverantwortung von Jahr zu Jahr besser dotiert werden, während die Zahlungen auf Mitarbeiterebene eher stagnieren.

Das war 2016

2016 neigt sich seinem Ende entgegen – Zeit auch für die JUVE-Redaktion, das Jahr Revue passieren zu lassen. Für die Nachrichtenbilanz haben wir einen Blick in unsere Online-Statistik geworfen und aufgelistet, welche 25 Artikel von den meisten Menschen gelesen wurden. Dabei zeigt sich wieder einmal: Wie im "normalen" Leben stoßen auch in der Branchenberichterstattung Skandalthemen auf großes Interesse.

Associategehälter

Seit Sommer 2016 haben über 30 Wirtschaftskanzleien die Vergütung beim Berufseinstieg um bis zu 25.000 Euro erhöht. Die Benchmark steigt damit auf einen neuen Standard von 120.000 Euro. Mit Cleary Gottlieb Steen & Hamilton, Dentons, Herbert Smith Freehills, Jones Day, Latham & Watkins und Loschelder geben weitere Kanzleien Gehaltserhöhungen für Associates bekannt.

Associategehälter

Die Liste der Kanzleien, die Top-Absolventen mit massiv erhöhten Einstiegsgehältern locken, wird immer länger. Als bislang letzte Kanzleien kündigten Görg und Noerr Änderungen an: Beide Kanzleien zahlen nach dem Jahreswechsel bis zu 20.000 Euro mehr als bisher. Unterdessen bieten auch immer mehr Regionalkanzleien und Boutiquen mit.

azur Awards 2017

Die Nominierten für die azur Awards 2017 stehen fest. Die azur-Redaktion des JUVE Verlags zeichnet damit Arbeitgeber für ihr besonderes Engagement in der Förderung des juristischen Nachwuchses aus. Die Sieger werden am 16. Februar 2017 im Rahmen einer feierlichen Preisverleihung in Köln bekanntgegeben.

Höhere Sphären

Milbank Tweed Hadley & McCloy reagiert auf den verschärften Gehälter-Wettbewerb unter den Wirtschaftskanzleien und zahlt ab dem kommenden Jahr ihren Berufseinsteigern 140.000 Euro. Auch für die Folgejahre hebt die Kanzlei mit US-Wurzeln ihre Vergütung an. Anwälte im zweiten Jahr erhalten so 150.000 Euro, im sechsten Jahr sind es sogar 210.000 Euro.

Associategehälter

Die Gehaltsspirale dreht sich weiter: Mit Clifford Chance, CMS Hasche Sigle und Hogan Lovells erhöhen drei große Kanzleien ihre Gehälter für Associates in Deutschland. Clifford zahlt ab dem neuen Geschäftsjahr zum Mai 2017 ihren Berufseinsteigern einheitlich 120.000 Euro. Hogan Lovells erhöht mit dem Jahreswechsel auf eine Bandbreite zwischen 100.000 bis 110.000 Euro. Ab dem Zeitpunkt bekommen Berufseinsteiger bei CMS 100.000 Euro – das ist zwar keine Höchstmarke, aber erstmals zahlt sie damit kanzleiweit ein einheitliches Gehalt.

Associategehälter

Mit White & Case und Allen & Overy erhöhen zwei weitere Großkanzleien das Festgehalt für Berufseinsteiger auf 120.000 Euro. Bei White & Case gilt die Änderung ab dem Jahreswechsel, bei Allen & Overy erst ab Beginn des neuen Geschäftsjahres im Mai 2017. In den vergangenen Monaten hatten mit Hengeler Mueller, Freshfields Bruckhaus Deringer, Gleiss Lutz und Linklaters schon vier weitere Top-Kanzleien diese Zahl aufgerufen.

Steigender Druck

Die Segmentierung des deutschen Beratermarkts schreitet voran. Dazu tragen nicht nur der zunehmende internationale Wettbewerb und der steigende Profitabilitätsdruck bei, der auf die Kanzleien wirkt. Vielmehr wird diese Entwicklung auch von immer professionelleren Rechtsabteilungen getrieben, die über die Jahre immens gewachsen sind. Sie stehen unter einem anhaltenden Kostendruck und mandatieren ihre Kanzleien deshalb immer bewusster.

Kanzleistrukturen

Partnerriege, Vergütungsmodell, Beratungsangebot. Bei den britischen Großkanzleien stehen zurzeit viele strukturelle Merkmale auf dem Prüfstand. Kein Wunder: Linklaters, Clifford Chance, Allen & Overy und Freshfields Bruckhaus Deringer müssen sich der stärker werdenden Konkurrenz der US-Kanzleien stellen. Der globale Wettbewerb ist endgültig auf dem deutschen Markt angekommen.

Associategehälter

Hengeler Mueller hatte im Sommer den Anfang gemacht, Freshfields Bruckhaus Deringer bald nachgezogen. Nun erhöhen mit Gleiss Lutz und Linklaters zwei weitere Top-Kanzleien in Deutschland das Einstiegsgehalt auf 120.000 Euro. Diese Summe hat sich damit endgültig als neuer Standard im Spitzensegment etabliert. Noch höhere Summen bieten eine Reihe von US-Kanzleien, von denen zuletzt ebenfalls einige nachlegten.

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