Anlegerschutzkanzlei

KWAG schließt Hamburger Büro

Autor/en
  • JUVE

Zum März hat die Anlegerschutzkanzlei KWAG ihr Hamburger Büro geschlossen. Damit ist die Sozietät künftig ausschließlich in Bremen präsent.

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Jens-Peter Gieschen
Jens-Peter Gieschen

2005 war die Kanzlei unter dem Namen KTAG Kälberer Tittel Ahrens Gieschen an den Start gegangen. Differenzen zwischen den Gründern Jan-Henning Ahrens und Jens-Peter Gieschen sowie Dietmar Kälberer und André Tittel führten jedoch zwei Jahre später zur Trennung. Letztere firmieren seither in Berlin als Kälberer Tittel (mehr…), Ahrens und Gieschen arbeiten seit 2007 in Bremen als KWAG. Im selben Jahr eröffneten sie auch das Hamburger Büro.

KWAG hat sich auf die Vertretung von Anlegern und Investoren in bank- und kapitalmarktrechtlichen Streitigkeiten spezialisiert. Dabei hat die Kanzlei vor allem Massenschadensfälle im Blick. Besonders aktiv ist KWAG bei der Vertretung von Anlegern, die Geld in geschlossene Fonds investiert haben.

Öffentlichkeitswirksam war etwa die Vertretung von mehreren hundert VIP-Medienfondsinvestoren,insbesondere gegen die Commerzbank und die HVB, die diese Produkte in großem Stil vertrieben haben. In diesem Prozesskomplex hat KWAG unter verschiedenen mit der Sache befassten Anlegerschutzkanzleien eine federführende Rolle eingenommen (mehr…).

Die Entscheidung, den Hamburger Standort zu schließen, begründete die Kanzlei damit, dass die räumliche Nähe zum Mandanten oder sonstige regionale Aspekte keine Rolle bei der Mandatierung spielten. An der inhaltlichen Ausrichtung und der personellen Situation soll sich durch die Standortschließung nichts ändern. Neben den beiden Partnern sind in der Kanzlei neun angestellte Anwälte tätig.

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