Aufbau

Schott Solar schafft mit Jurist vom Mutterkonzern eigene Rechtsabteilung

Die Schott Solar AG, Tochter des Mainzer Glas- und Technologiekonzerns Schott, baut eine eigene Rechtsabteilung auf. Diese Aufgabe hat zum Jahreswechsel Ulrich Hadding übernommen. Der 40-Jährige war seit neun Jahren in der Rechtsabteilung der Schott-Muttergesellschaft in Mainz und New York tätig, zuletzt als deren stellvertretender Leiter. Ab Mitte 2008 hatte Hadding zusammen mit seinem Chef Dr. Gordon Weber intensiv an dem geplanten Börsegang von Shott Solar gearbeitet, die dafür im August in eine AG umgewandelt worden war. Wegen der Finanzkrise wurde der IPO Ende 2008 verschoben, bleibt aber weiter das Ziel.

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Zu Haddings Verantwortungsbereich zählte bislang neben dem Gesellschaftsrecht auch die Betreuung einiger internationaler Schiedsverfahren und Prozesse.

In seiner neuen Position führt er ein mehrköpfiges Team aus internen und externen Anwälten. Ein weiterer personeller Aufbau ist geplant, das Inhouse-Team soll langfristig und abhängig von der wirtschaftlichen Entwicklung von Schott Solar auf bis zu sieben weitere Syndizi wachsen.

Hadding betont dabei: „Wir werden aber weiterhin eng mit der Konzern-Rechtsabteilung zusammen arbeiten und uns die dort vorhandenen Spezial-Kompetenzen zu Nutze machen.“ Neben dem Börsengang sieht er in den kommenden zwei Jahren seine wesentlichen Aufgaben in stetig wachsenden Compliance-Anforderungen sowie in den weltweiten M&A-Aktivitäten in der Solar-Branche.

Der Umsatz der Schott Solar AG, die ihren Sitz wie die Konzernmutter in Mainz hat, betrug im abgelaufenen Geschäftsjahr 2007/08 rund 482 Millionen Euro. Das Unternehmen ist mit 1.650 Mitarbeitern auf die Produktion von Receivern für Solarkraftwerke mit Parabolrinnentechnologie sowie integrierten Photovoltaikprodukten spezialisiert.

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