Berlin

Dierks + Company holt Öffentlichrechtlerin von White & Case an Bord

Die Berliner Pharmaboutique Dierks + Company hat sich zum November mit Dr. Katrin Helle verstärkt. Die 45-Jährige kommt von White & Case, wo sie seit vielen Jahren unter anderem im Gesundheitssektor beriet, zuletzt als Counsel. Bei Dierks + Company wird sie zukünftig als Salary-Partnerin in der wachsenden Praxis ihre Mandanten beraten.

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Die Berliner Pharmaboutique Dierks + Company hat sich zum November mit Dr. Katrin Helle (geborene Rübsamen) verstärkt. Die 45-Jährige kommt von White & Case, wo sie seit vielen Jahren unter anderem im Gesundheitssektor beriet, zuletzt als Counsel. Bei Dierks + Company wird sie zukünftig als Salary-Partnerin in der wachsenden Praxis ihre Mandanten beraten.

Katrin Helle
Katrin Helle

Insgesamt 16 Jahre gehörte Helle der Berliner Public-Sector-Praxis der US-Kanzlei an, die von den Partnern Prof. Dr. Norbert Wimmer und Dr. Henning Berger geführt wird. Die Verwaltungsrechtlerin steht für viel Erfahrung im Öffentlichen Wirtschaftsrecht. Zuletzt beriet sie etwa Daimler zu den öffentlich-rechtlichen Fragen des Konzernumbaus.

Die regulatorische Beratung im Gesundheitssektor beschäftigt Helle bereits seit Beginn ihrer Karriere. Sie kann Erfahrung nicht nur bei der transaktionsbegleitenden Beratung, sondern auch bei der Krankenhausfinanzierung, der Sozialgesetzgebung und im Medizinprodukterecht an der Schnittstelle zur Digitalisierung vorweisen.

Insbesondere rund um die Digitalisierung des Sektors hat sich Dierks + Company einen Namen gemacht. Mit Helle ersetzt die Kanzlei Sebastian Retter, der im Oktober mit einem kleinen Team die Pharmaboutique Richtung der MDP-Einheit Mazars verließ. Weitere Zugänge vermeldet die Boutique auf Associate-Ebene. Zu den drei Berufsträgern gehört neben einer Vergaberechtlerin von GSK Stockmann auch eine bereits auf die öffentlich-rechtliche und regulatorische Beratung im Gesundheitssektor spezialisierte Associate von Raue.

Mit den Neuzugängen umfasst das Team von Dierks + Company, das weiter wachsen soll, aktuell einen Equity-Partner, zwei Salary-Partner und sechs Associates.

Für White & Case ist der Weggang von Helle ein Verlust, allerdings keiner, der sich nicht verschmerzen ließe. Im Öffentlichen Wirtschaftsrecht war die Kanzlei zuletzt wieder gewachsen und zunehmend in politisch bedeutsame Mandate involviert. Der Weggang bietet dem Nachwuchs auch neue Chancen aufzusteigen. Nach dem Weggang von Helle verbleiben bei White & Case im Öffentlichen Wirtschaftsrecht noch 13 Berufsträger, darunter 2 Equity-Partner, 2 Counsel und 2 Local-Partner. (Martin Ströder; Melanie Müller)

 

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