Versicherungsberater

BLD setzt auf britische Kooperationspartnerin

Die Versicherungsrechtskanzlei BLD Bach Langheid Dallmayr will die Zusammenarbeit mit der britischen Sozietät DAC Beachcroft intensivieren. Dass der Kölner BLD-Partner Bastian Finkel (45) zukünftig dem European Board der britischen Einheit angehören wird und umgekehrt der Londoner Partner Patrick Hill dem internationalen Leitungsgremium von BLD, ist nur ein Element der geschlossenen Kooperationsvereinbarung.

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Bastian Finkel

Die internationale Kooperation soll auch eine gemeinsame Ausbildung und Förderung der Mitarbeitenden ermöglichen. Auch wollen die Kanzleien gemeinsame Servicedienstleistungen entwickeln, um Prozess- und Organisationsstrukturen zu optimieren. Die steigende Komplexität von Mandaten erfordere internationale Ansätze, heißt es bei den Sozietäten.

BLD Bach Langheid Dallmayr und  DAC Beachcroft arbeiten schon seit mehreren Jahren zusammen, denn sie sind beide Gründungsmitglieder von Legalign Global, einer internationalen Allianz von Versicherungs- und Haftungsrechtskanzleien.

Zusammenarbeit über den Ärmelkanal

BLD, die hierzulande zu den führenden Sozietäten im Versicherungsrecht zählt, wird regelmäßig zu Fragen der Organ-Haftpflichtversicherung mandatiert. Sie vertritt etwa diverse Industrieversicherer im Zuge der VW-Dieselaffäre und der Wirecard-Insolvenz. Anfang des Jahres war sie an der Seite des Bundesministeriums für Justiz zu sehen, als der Deutsche Reisefonds aufgelegt wurde. Auf internationaler Ebene beriet sie laut Marktangaben zuletzt unterschiedliche Reiseanbieter bei Insolvenzen.

DAC Beachcroft ist neben ihrem Hauptsitz in Irland, Frankreich und Spanien vertreten. Zudem hat sie Repräsentanzen oder weitere Kooperationen in Lateinamerika, Nordamerika sowie im asiatisch-pazifischen Raum. Weitere Mitglieder des gemeinsamen Netzwerkes Legalign sind Alexander Holburn (Kanada), Wilson Elser (USA) und Wotton Kearney (Australien).

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