Williamson blickt auf eine lange, sehr internationale Karriere zurück. Sie war einige Jahre lang in US-amerikanischen Kanzleien wie Jones Day tätig, bevor sie Ende der 1990er-Jahre das Brüsseler Heuking-Büro eröffnete. Zudem ist sie Vorstandsmitglied der International Bar Association (IBA).
In ihrer Arbeit pflegt sie enge Verbindungen zu einigen international tätigen Unternehmen und Verbänden aus dem Chemikalienbereich. Außerdem berät sie den US-amerikanischen Motorenhersteller Briggs & Stratton zu Themen wie Produktsicherheit und Emissionsrecht. Kartellrechtlich vertrat Williamson zuletzt den italienischen Badezimmerausstatter Zucchetti gegenüber der EU-Kommission, die Sanitärhersteller-Kartelle untersuchte (mehr…). Sie betreute auch den japanischen Reißverschlusshersteller YKK in Bezug auf ein Kartell zu Kleidungsverschlüssen und Kurzwaren.
„In unserer umwelt- und planungsrechtlichen Beratungspraxis spielen europarechtliche Fragen eine immer größere Rolle und Frau Williamson verfügt über ein über Jahrzehnte entwickeltes, profundes Netzwerk in die Brüsseler Szene. Wir möchten, dass unsere Mandanten davon profitieren“, sagte Dr. Stefan Kobes, der Berliner Leiter der öffentlich-rechtlichen Praxisgruppe.
Williamson wird bei Luther in die Bereiche Kartellrecht und Umweltrecht einbezogen. Sie trifft in Brüssel auf ein kleines Team, das eng in die deutsche Praxis integriert ist und seine europarechtliche Kompetenz für zahlreiche Mandate in den deutschen Büros nutzt.
Heuking ist in Brüssel auch nach Williamsons Weggang auf Partnerebene vertreten. Erst im vergangenen Jahr war von Gleiss Lutz ein Quereinsteiger dazugestoßen (mehr…), zudem sind regelmäßig Partner aus den deutschen Büros vor Ort.