Hillmer ist spezialisiert auf Finanzierungen und Transaktionen im Transportsektor und steigt wie gehabt als Equity-Partner ein. Mit ihm kommen Counsel Jan Mommsen (39) und of Counsel Tillman Stein (61), ebenfalls von Watson Farley. Das Team berät bei Asset- und sonstigen strukturierten Finanzierungen, Leasingtransaktionen, Restrukturierungen, Insolvenzen und Work-outs sowie Kreditportfolioübertragungen. Zudem ist das Team beim Erwerb und Verkauf von Schiffen und Flugzeugen sowie Beschäftigungs- und Managementverträgen aktiv. Erfahrung bringt Hillmer außerdem bei regulatorischen Fragen im Zusammenhang mit nachhaltiger Schifffahrt mit. Das Team soll die Transaktionspraxis bei Clyde verstärken.
Hillmer pflegt gute Kontakte zu Banken und war unter anderem auf Reederseite sichtbar. Zuletzt beriet er in- und ausländische Banken und Finanzinstitute, wie Berenberg und Hamburg Commercial Bank, sowie Unternehmen im Luftverkehrs- und Schifffahrtsektor und Private-Equity-Investoren.
Hillmer ist bei Clyde & Co Teil der Gruppe Energy, Marine & Natural Resources unter der Leitung des Schifffahrtsrechtlers Dr. Volker Lücke sowie des See- und Energierechtlers Dr. Eckehard Volz. Mit beiden hat er bereits während seiner Zeit als Associate bei Ince & Co vor 17 Jahren zusammengearbeitet. Lücke und Volz wechselten vor fünf Jahren von Ince & Co zur Wettbewerberin Clyde & Co.
Das Hamburger Clyde-Büro wächst mit den Zugängen nun auf 27 Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte, davon 6 Partner. Damit hat es sich seit der Eröffnung im Februar 2019 verdoppelt und ist eines der größten Teams, die in Hamburg im maritimen Wirtschaftsrecht beraten.
Bei Watson Farley verbleiben für den Kernbereich der Transaktionsberatung in der Maritimen Wirtschaft in Deutschland insgesamt zwölf Berufsträger, davon drei Partner: die Londoner Finanzierungsexpertin Maren Brandes, der Frankfurter Projektfinanzierungs-Partner Frederik Lorenzen und der Deutschlandchef und Transaktionsspezialist in Hamburg, Dr. Christian Finnern.
Trend zu Fusionen setzt sich fort
Clyde & Co verstärkt sich nicht nur im Transaktionsgeschäft in Deutschland, sondern baut auch international weiter aus. Die Kanzlei hat sich mit der in Dallas ansässigen Kanzlei Tillman Batchelor zusammengeschlossen. Den Gründern Tillman Batchelor, Mark Tillman und Colin Batchelor folgten sechs weitere Anwälte in das schon bestehende Clyde-Büro in Dallas. Mit diesem Zusammenschluss zählt der Standort nun zehn Anwälte, darunter vier Partner.
Das Team ist spezialisiert auf die Verteidigung in Rechtsstreitigkeiten mit Erstversicherern und Versicherungsnehmern sowie auf die Beratung im Versicherungsschutz und erfahren mit US-amerikanischen sowie internationalen Versicherungsgesellschaften.
Die jüngsten Entwicklungen von Clyde & Co zeigen erneut die Relevanz des US-Marktes für britische Kanzleien. Clyde folgt – mit diesem verhältnismäßig kleinen Merger – Einheiten wie Herbert Smith Freehills, die ihre Fusion mit Kramer Levin Naftalis & Frankel ankündigt haben, und Allen & Overy, die 2024 mit der US-Kanzlei Shearman & Sterling fusionierten.