Hamburg

Barclaycard schafft mit White & Case-Anwältin deutsche Rechtsabteilung

Autor/en
  • JUVE

Der Kreditkartenherausgeber Barclaycard schafft zum März eine deutsche Rechtsabteilung und holt dafür Tatjana Christians als Legal Advisor. Die 38-Jährige kommt von White & Case und arbeitet hierzulande zunächst als einzige Juristin für die Tochter des britischen Bankhauses Barclays.

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Im Hamburger White & Case-Büro arbeitete Christians seit 2003 als Associate in der Litigation-Praxis, ihre Schwerpunkte lagen neben dem Bank- und Insolvenzrecht auch bei internationalen Prozessen. „Der Aufbau der Rechtsabteilung ist für mich eine spannende Herausforderung“, sagte Christians. „Besonders reizt mich, selbst kreativ und kommunikativ in Zusammenarbeit mit der deutschen Geschäftsführung und der englischen Rechtsabteilung einen echten Mehrwert für das Unternehmen zu schaffen.“

In Deutschland ist der Beratungsbedarf von Barclaycard in den vergangenen Jahren kontinuierlich gewachsen. Bekannt ist, dass die Gesellschaft im Arbeitsrecht bislang unter anderem auf Gragert Stamer vertraute. Verbindungen zu dem Unternehmen hat daneben aber auch Buse Heberer Fromm. Der Mutterkonzern mandatierte das Hamburger Büro der Sozietät beispielsweise in einer wettbewerbsrechtlichen Auseinandersetzung um die Nichtakzeptanz von Kreditkarten an Geldautomaten der Sparkasse.

Barclays brachte als erste europäische Bank in Großbritannien 1966 eine Kreditkarte auf den Markt. Erst 1991 eröffnete das Unternehmen seine erste Auslandsniederlassung in Hamburg. Inzwischen gilt Barclaycard auf dem deutschen Markt mit 1,3 Millionen Kreditkarten als Nummer Zwei. Neben Kreditkarten bietet Barclaycard in Deutschland inzwischen auch Ratenkreditprodukte an. (René Bender)


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