Pidun gehört seit Jahren zu den von norddeutschen Gerichten bestellten Insolvenzverwaltern. Sie kam 2012 aus der renommierten Insolvenzrechtspraxis von White & Case zu SKW. Bei TPW ist sie künftig in der insolvenzrechtlichen Praxis tätig, die dann in Hamburg mit vier Insolvenzverwaltern besetzt ist.
Die Hamburger TPW-Gruppe hat sich erst kürzlich mit Baker Tilly Roelfs zusammengeschlossen. Durch die Fusion verstärkte sich Baker Tilly Roelfs mit 20 Partnern und 250 Mitarbeitern in der Hansestadt. Die zehn TPW-Rechtsanwälte, die teilweise zugleich Steuerberater sind, decken neben wirtschafts- und steuerrechtlichen Themen unter anderem auch Insolvenzrecht, Fondskonzeption, Arbeits- und Erbrecht sowie außergerichtliche Konfliktlösungen ab. Die fusionierte Einheit hat sich im Ranking des Analysten Lünendonk aktuell auf Platz 8 der größten Prüfungsgesellschaften vorgeschoben.
Bei SKW sind zum Juli zwei weitere Partner gegangen: Die Marken- und Wettbewerbsrechtlerin Dr. Claudia Böckmann machte sich mit einer Kanzlei in Hamburg selbstständig. Prof. Dr. Wolfgang Burandt wechselte zu der Kanzlei Römermann und widmet sich dort vor allem dem Erbrecht. Im Insolvenzrecht sind nach Piduns Weggang bei SKW noch zwei Insolvenzverwalter tätig.
SKW hat sich im vergangenen Jahr eine deutlich straffere Managementstruktur verordnet. Seitdem verantworten zwei Partner das operative Management, auf das bislang das sogenannte Board sowie verschiedene Ausschüsse einen starken Einfluss hatten. Ihnen zur Seite steht ein Partnerrat, der einem Aufsichtsrat gleichkommt. Durch die Umstrukturierung soll vor allem die standortübergreifende Zusammenarbeit der zentralen Praxen und Branchen der Kanzlei wie Medien und Entertainment, IT und Digital Business, IP, Corporate/M&A sowie Arbeitsrecht gestärkt werden.