Harter Schlag für Clifford

Restrukturierer von Bismarck wechselt zu Linklaters

Kolja von Bismarck (50) wechselt von Clifford Chance zu Linklaters. Damit verliert Clifford die Leitfigur ihrer Restrukturierungs- und Insolvenzpraxis. Der genaue Zeitpunkt des Wechsels steht noch nicht fest.Von Bismarck ist einer der profiliertesten deutschen Restrukturierungsanwälte. Er ist seit zwölf Jahren Partner bei Clifford beziehungsweise der Vorgängerkanzlei Pünder Volhard Weber & Axster. Die Liste seiner Restrukturierungsmandate ist lang: Zuletzt beriet von Bismarck GM Europe bei den Rettungsaktionen für Opel, ein Bankenkomitee bei der Restrukturierung des Dachziegelherstellers Monier sowie dem Vernehmen nach Metro bei ihrer Kaufofferte für die Karstadt-Warenhäuser. Er engagiert sich außerdem für Reformen des Insolvenzrechts, etwa über die Turnaround Management Association. Zusammen mit Dr. Lars Westpfahl von Freshfields Bruckhaus Deringer präsentierte er Anfang des Jahres vor verschiedenen politischen Gremien in Berlin Vorschläge zu einer schnellen Anpassung des Insolvenzrechts an die Krisenlage.

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„Ich habe Linklaters-Teams in verschiedenen Mandaten kennengelernt“, sagte von Bismarck. „Die Effizienz und Professionalität der Kollegen sowie die starken Teams, zum Beispiel aus dem Corporate-Bereich und der internationalen R&I-Truppe, haben mich beeindruckt. Daneben haben die neue Aufgabe und persönliche Gründe eine Rolle gespielt sowie die Tatsache, dass Linklaters ein Hauptstadt-Büro hat.“

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