Hengeler streitet Conflict-Check-System mit Slaughter ab

Best Friends Hengeler Mueller und Slaughter and May implementieren derzeit anscheinend doch kein System zur Überprüfung von Mandatskonflikten. Entsprechenden Berichten in der britischen Presse trat der Düsseldorfer Hengeler-Partner Dr. Andreas Austmann entgegen. "Die Meldung in 'The Lawyer' ist schlichtweg übertrieben", kommentierte Austman gegenüber JUVE. Das Londoner Magazin hatte berichtet, dass die deutsche und die britische Kanzlei derzeit die Möglichkeiten prüfen, ein gemeinsames Conflict-Check-System einzuführen. Ziel sei ein einheitliches Auftreten nach außen. Ein äußerst symbolträchtiger Schritt, der sich jedoch in sehr frühem Stadium befinde, wertete "The Lawyer". Anlass für die Meldung vom 4. November war der Austausch von Listen der 100 wichtigsten Mandanten zwischen beiden Kanzleien.

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Austmann bestätigte den Informationsaustausch, bewertete dies jedoch als „ganz normalen Vorgang“. Natürlich sei man bemüht, Konflikte bei Mandaten im Vorhinein auszuschließen. Beide Kanzleien arbeiten diesbezüglich zusammen. Von einem systematischen Vorgehen, wie dies in den international fusionierten Sozietäten oder bei Slaughter und Hengeler intern der Fall ist, könne dabei jedoch nicht die Rede sein. „Hengeler und Slaughter behalten sich vor, von Fall zu Fall auch auf der jeweiligen Gegenseite aufzutreten“, so Austmann weiter.

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