Insolvenzkanzlei

Heftiger Streit führt zu Umbruch bei hww

Entscheidender Umbruch bei der erst vor kurzem entstandenen Insolvenzkanzlei hww Hess Wienberg Wilhelm: Ende des vergangenen Jahres hat der bisherige Namensgeber und ursprüngliche Kanzleigründer Dr. Harald Hess (61) die Sozietät verlassen und sich in Mainz und an weiteren Standorten als Hess & Partner selbstständig gemacht. Die Trennung erfolgte nur ein Jahr nach der Fusion der Hamburger Kanzlei Brandenburg & Wilhelm mit der Mainz-Dresdner Konstellation Hess, Wienberg, Freund & Partner. Hess teilte mit, er löse „wegen unüberwindlicher Differenzen in der strategischen Ausrichtung der Kanzlei die Partnerschaft mit hww auf“.

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hww verliert damit die Kanzleistandorte in Mainz, Erfurt, Alzey und Bad Homburg, wo Hess & Partner zunächst mit den gesamten Büros alleine weiter macht. In Alzey (mit dem bisherigen hww-Partner Dr. Fritz Binz) und Bad Homburg (mit Partner Konrad Freund) wurden jedoch keine Verwaltungen betreut. In Mainz und Erfurt war man neben der Verwaltung auch als breiter aufgestellte Rechtsanwaltskanzlei insbesondere im insolvenznahen Arbeits- und Prozessrecht tätig. Da man bei der Gründung von hww ausschließlich auf das Insolvenzgeschäft gesetzt hatte, liegt in der jetzigen Trennung eine gewisse Konsequenz. Die Kanzlei, die nunmehr als hww Wienberg Wilhelm firmiert, bleibt mit 13 Insolvenzverwaltern auch weiterhin der nach Schultze & Braun zweitgrößte deutsche Akteur in diesem Bereich.

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