Juve Plus Due Diligence für Energieprojekte

Interview mit Cepter-Gründern: „Bei uns steht die KI am Anfang der Konzeption“

Cepter will die Prüfung von Energieprojekten neu organisieren: Die Plattform wertet Projektdatenräume aus und erstellt KI-generierte Due-Diligence-Berichte. Mitgründer Kaspar Klemm und Head of Legal Dr. Maximilian Volmar erklären, warum sie nicht einfach Legal-Tech-Software bauen und weshalb juristische Beratung eine eigenständige Rolle behält.

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Das Team hinter Cepter (v.l.): Douglas Orsini-Rosenberg und Kaspar Klemm haben das Unternehmen gegründet. Head of Legal Dr. Maximilian Volmar bringt die Erfahrung ein, die er als Energie-M&A-Anwalt bei Linklaters gesammelt hat.

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JUVE: Herr Klemm, wie ist Cepter entstanden?
Kaspar Klemm: Die Idee kommt aus meiner Zeit bei Terralayr, einem Entwickler und Betreiber von Großbatteriespeichern. Dort habe ich mit Projektentwicklern zusammengearbeitet, Partnerschaften mit verhandelt und einen großen Finanzierungsprozess begleitet. Wir mussten Projekte wiederholt prüfen: während der Entwicklung, vor Meilensteinzahlungen und noch einmal vor der Umsetzung. Dafür waren intern viele Leute eingebunden, dazu kamen externe Kanzleien. Ich habe anschließend mit anderen Unternehmen aus der Branche gesprochen. Der Eindruck war ähnlich: Die Prüfung bindet viel Zeit und beginnt häufig erst dann, wenn eine Transaktion schon anläuft.

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