IPO Nein

Linklaters berät bei abgebrochenem X-FAB-Börsengang

Autor/en
  • Aled Griffiths

Aus für den ersten Börsengang in Deutschland seit 2002: Wegen angeblich verschlechterter Bedingungen an den Kapitalmärkten hat der Londoner Konsortialführer ING Investment das umstrittene IPO des Erfurter Halbleiterherstellers X-FAB zwei Tage vor dem geplanten Start am 19. März abgesagt. Linklaters beriet den X-FAB-Börsengang als Transaction-Counsel umfassend. Aktionärsschützer hatten dem Unternehmen und den beteiligten Konsortialbanken - außer ING auch DZ-Bank und HSBC Trinkaus & Burkhardt - eine dilettantische Vorbereitung vorgeworfen.

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Ins Kreuzfeuer der Kritik waren vor allem die Banken geraten, denen mangelnde Erfahrung mit Börsengängen vorgeworfen wurde. Außerdem lag der vorgeschriebene Verkaufsprospekt nicht rechtzeitig vor. Linklaters-Partner Dr. Herbert Harrer erklärte dazu gegenüber JUVE: „Der Prospekt stand zur Pressekonferenz nicht zur Verfügung, da kurzfristig Änderungen des von der Börse bereits gebilligten Prospekts erforderlich waren.“

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