Wirecard-Skandal

Jetzt braucht auch EY Global einen Anwalt

Kurz vor Jahreswechsel ist im Fall Wirecard noch einmal einiges in Bewegung gekommen. Wegen drohender Verjährung trudelten in München und Stuttgart noch weitere Klagen gegen Wirtschaftsprüferin EY ein, unter anderem die schon länger erwartete von Insolvenzverwalter Jaffé. Außerdem muss sich inzwischen auch EY Global mit Ansprüchen geschädigter Wirecard-Anleger herumschlagen. Deren Vertreter sind nun öffentlich bekannt.

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Schon länger hatten Anlegervereinigungen damit gedroht, neben der deutschen EY-GmbH auch die in London ansässige internationale Gesellschaft der Wirtschaftsprüferin in Anspruch zu nehmen. Eine von der Anlegervereinigung DSW unterstützte Klägergemeinschaft in Form eines niederländischen Stiftungsmodells hat nach eigenen Angaben eine 80.000 Seiten dicke Klage über 700 Millionen Euro beim Landgericht München I eingereicht. Gegen EY Deutschland – und EY Global. Der Muttergesellschaft werfen die Kläger vor, „ihre elementaren Überwachungspflichten und Compliance-Mindeststandards im Verhältnis zu EY Deutschland verletzt“ zu haben.

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