Obwohl bei mehr als der Hälfte der Befragten (57 Prozent) das Budget in den letzten zwei Jahren gestiegen ist, bleiben die Beträge insgesamt doch eher bescheiden. Auch im globalen Kostenvergleich liegen deutsche Mandanten unter dem Durchschnitt. An der Verteilung ändert sich wenig, sodass weiterhin der Großteil der Chefjuristen weniger als eine Million Euro in seiner Verantwortung hat. 30 Prozent der Umfrageteilnehmer müssen mit 100.000 bis 500.000 Euro im Jahr auskommen. Wie die Umfrage zeigt, liegt der durchschnittliche Stundensatz eines Inhouse-Juristen bei 132 Euro, der von Anwälten einer mittelständischen Kanzlei bei im Schnitt 288 Euro.
Wie schon 2018 steigen die internen Kosten bei 72 Prozent der Befragten. Nur bei 11 Prozent sinken sie, und zwar überwiegend aufgrund von Personalabbau. Häufigster Grund für die Kostensteigerung bleiben Gehaltssteigerungen. Gut ein Drittel der Befragten führt sie auf eine höhere Berufsträgeranzahl zurück. Demgegenüber spielte der Zuwachs an Fachkräften nur bei 16 Prozent eine Rolle. Bei knapp einem Fünftel lassen Veränderungen der IT-Landschaft die Ausgaben steigen.
Die kompletten Ergebnisse der JUVE-Inhouse-Umfrage finden Sie in der aktuellen Ausgabe des JUVE Rechtsmarkt 2/2020.