Kein Managing-Partner für Görg

Görg Rechtsanwälte hat Ende März ein neues Management gewählt. Statt des bisher dreiköpfigen Ausschusses bilden nun insgesamt fünf Anwälte aus unterschiedlichen Büros das Leitungsgremium der Kanzlei. Vom Tisch ist damit offenbar die Anfang des Jahres bei Görg diskutierte Konzentration von Managementfunktionen auf einen einzigen Partner. Die Neuen sind aus dem Kölner Büro Dr. Martin Stockhausen (45, Sprecher des geschäftsführenden Ausschusses), Dr. Achim Compes (43) und Dr. Ralf Hottgenroth (43). Dazu kommen der Berliner Partner Dr. Roland Hoffmann-Theinert (44) und mit Dr. Mark Kersting (43) auch einer der Frankfurter Quereinsteiger von EY Law Luther Menold aus dem vergangenen Jahr (JUVE 08/03). Zu Kerstings besonderen Aufgaben zählen unter anderem Pflege und Ausbau der Beziehungen zu der britischen Partnerkanzlei DLA - kein Zufall: Das Main-Büro spielt für die europäische Perspektive von DLA eine herausgehobene Rolle.

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Hoffmann-Theinert ist der einzige, der auch schon vorher Teil der Führungsmannschaft war. Seine Kölner Kollegen Dr. Ulrich Jüngst (51) und Namensgeber Dr. Hubert Görg (64) dagegen werden sich künftig wieder ausschließlich der Mandatsarbeit zuwenden. Görgs Schwerpunkt ist dabei bekanntermaßen das Gebiet Insolvenzen und Sanierungen. Jüngst hingegen ist vor allem in M&A-Transaktionen tätig.

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