Keine Fusion

SJ Berwin und Proskauer Rose brechen Gespräche ab

SJ Berwin und die US-Kanzlei Proskauer Rose haben ihre Fusionsgespräche für beendet erklärt. Den Partnern beider Kanzleien wurde mitgeteilt, dass die Verhandlungen, die schon seit dem vorigen Jahr liefen, abgebrochen worden sind. Eine Abstimmung in den Partnerschaften hat es nicht gegeben. Die Entscheidung sollen die beiden internationalen Managing Partner der Kanzleien, Rob Day von SJ Berwin und Joseph Leccese von Proskauer, getroffen haben.

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Proskauer Rose ist eine von drei US-Kanzleien, mit denen SJ Berwin zuletzt im Rahmen von Überlegungen zu ihrer US-Strategie über eine Fusion verhandelt hatte. Allerdings waren mit ihr die Gespräche am weitesten gediehen, hier hatte es auch bereits Treffen mit Teilen der deutschen Praxis gegeben. Auch mit Orrick hatte es Gespräche über eine mögliche Fusion gegeben. Diese endeten aber schon im Sommer. Die dritte Kanzlei war Goodwin Procter. Mit dieser und Proskauer werden insbesondere die Fondsspezialisten der Kanzlei auch künftig weiter zusammenarbeiten, ohne aber einen Zusammenschluss anzustreben. SJ Berwin hat bekanntermaßen eine der stärksten Fondsstrukturierungspraxen in Europa und hatte im Zusammenhang mit der Finanzkrise deutliche Einbrüche erlebt.

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