Büroschließungen

Internationale Kanzleien verabschieden sich aus Russland

Russlands Krieg gegen die Ukraine bewegt immer mehr internationale Kanzleien, ihr Geschäft in Russland einzustellen. Seit Linklaters Ende voriger Woche das Aus für ihr Moskauer Büro bekanntgab, geht es Schlag auf Schlag. Denselben Schritt gehen etwa Cleary Gottlieb Steen & Hamilton, Latham & Watkins und Freshfields Bruckhaus Deringer.

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Dass gerade Linklaters sich sehr klar festlegte, hat manche Marktbeobachter überrascht. Die Kanzlei hat vor allem in London besonders enge Verbindungen zu russischen Konzernen und Banken, die sie unter anderem bei großen Börsengängen beriet. 2018 geriet die Kanzlei in die Kritik, weil sie eine Untersuchung des Parlaments zur Rolle Russlands in der Skripal-Affäre nicht unterstützte.

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