Linklaters

Weitere Equity-Partner gehen

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  • JUVE

Drei weitere deutsche Equity-Partner scheiden bei Linklaters Oppenhoff & Rädler aus. Damit haben seit den Beschlüssen zu einer Restrukturierung der Partnerschaft im Juni (JUVE berichtete) fünf Vollpartner die Kanzlei verlassen. Insgesamt sind in diesem Jahr sogar sieben Linklaters-Partner ausgeschieden. Die Hintergründe der jüngsten Abgänge kommentierte die Kanzlei auf Nachfrage nicht.

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Aus dem Kölner Büro ist Mitte Dezember die erfahrene IP-Rechtlerin Dr. Monika Wenz (63) zu der Düsseldorfer IP- und Wirtschaftskanzlei Siebeke Lange Wilbert gewechselt. Wenz ist vor allem im Markenrecht tätig und beriet zuletzt unter anderem den schwedischen Spirituosenhersteller V&S Vin & Sprit (Marke ‚Absolut‘), Mad Dogg Athletics (‚Spinning‘) und Neutrogena Corp.

Ausgeschieden sind in Frankfurt zudem der Steuerberater und Wirtschaftsprüfer Hermann Eber-Huber (53) und der Kapitalmarktrechtler Chris Arend (53). Eber-Huber, der vor allem zu Steuerfragen rund um die Immobilie berät, hat sich der Frankfurter Finance-Boutique Smeets Haas Wolff angeschlossen. Er trifft dort auf den jüngst von Shearman & Sterling gekommenen Immobilienpartner Dr. Jochen Scheel.

Der US-Staatsbürger Arend kehrt in seine Heimat Kalifornien zurück und gründet dort eine eigene, generalistisch geprägte Beratungspraxis an der Schnittstelle zwischen deutschem und US-Recht. Arend ist sowohl in Deutschland als auch in Kalifornien als Anwalt zugelassen.

Vor den drei jüngsten Abgängen waren bei Linklaters bereits der Berliner Gesellschaftsrechtler Dr. Walter Rust (zu Mock) und der Frankfurter Immobilienrechtler Dr. Peter Gamon (zu Salger) gegangen.

Mitte Juni hatte die Kanzlei auf einem Partnertreffen in Berlin eine Statusüberprüfung für 19 von damals rund 75 deutschen Equity-Partnern eingeleitet. Bereits vor dem Treffen hatten zwei Equity-Partner Linklaters den Rücken gekehrt: Der IP-Rechtler Dr. Andreas Lubberger (Berlin), der eine eigene Kanzlei gründete, und die Münchnerin Dr. Brigitte Joppich. Sie wechselte zu Grundy Light Entertainment.

Zur aktuellen Situation des von den Abgängen besonders betroffenen IP-Teams bei Linklaters sagte der deutsche Praxisgruppenleiter Gert Dittert gegenüber JUVE: „Unsere Markenpraxis mit Kay-Uwe Jonas an der Spitze ist weiterhin hervorragend aufgestellt. Gerade erst haben wir die Markenportfolios von zwei internationalen Konzernen übernommen.“ (Christoph Tillmanns)

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