Auch ihren Umsatz pro Berufsträger konnte Luther um 6,3 Prozent auf 312.295 Euro steigern. Rückläufig war hingegen der Umsatz pro Equity-Partner. Dieser betrug zuletzt 1,53 gegenüber 1,67 Millionen Euro im Vorjahr. Einfluss auf diese Zahl dürfte vor allem gehabt haben, dass Luther um neun Equity-Partner – die meisten kamen als Quereinsteiger – gewachsen ist. Deutlich geringer stieg dagegen die Gesamtberufsträgerzahl um 6,1 Prozent auf 244 an.
Mehr als 50 Prozent des Geschäftsergebnisses steuerte die Corporate-Abteilung bei. Eines ihrer Top-Mandate aus dem Zeitraum war die Beratung von Daimler bei der weltweiten Restrukturierung nach der Trennung von Chrysler. Eine weitere Stütze der deutschen Praxis bildet zudem das Arbeitsrecht. Besser als erwartet entwickelten sich die jungen Bereiche Tax und Banking/Finance. Diese hatte Luther erst kurz zuvor mit Quereinsteigern aufgebaut. Die Finanzierungsspezialisten erzielten sogar aus dem Stand fast 5 Prozent, obwohl sie nur vier Monate zum Umsatzergebnis beitrugen.