Mayer Brown steigert Umsatz

Die Umsatzsteigerung der deutschen Praxis von Mayer Brown Rowe & Maw ist 2006 nicht ganz so hoch ausgefallen wie im Vorjahr: Mit 45,1 Millionen Euro steigerte sie ihn allerdings noch einmal um 20,6 Prozent. 2005 hatte Mayer Brown in Deutschland noch 37,4 Millionen Euro erwirtschaftet. Das entsprach damals einer Steigerung um 41,1 Prozent. Der Gewinn der Büros in Frankfurt, Köln und Berlin vor Steuern steigerte sich 2006 dagegen nur leicht um 6 Prozent und betrug 17,8 Millionen Euro.

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Auch weltweit legte die Kanzlei zuletzt weiter zu. Sie erwirtschaftete 863,7 Millionen Euro und steigerte damit ihren Gesamtumsatz um 10,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der Gewinn betrug 353,6 Millionen Euro. Die deutsche Praxis wuchs damit doppelt so stark wie die Gesamtkanzlei.

Die deutschen Büros erwirtschaften mittlerweile fünf Prozent des Kanzleiumsatzes.

Den größten Beitrag zu der abermaligen Umsatzsteigerung der deutschen Praxis lieferte die Corporate-Abteilung. Sie wuchs um 7 Prozent. Ihr Anteil betrug zuletzt 39,2 Prozent, gefolgt von IP (16,7), Bank- und Finanzrecht (15,8) und Immobilienwirtschaftsrecht (11).

Sorgenkind der deutschen Praxis bleibt die Finanzrechtsabteilung, die das gleiche Ergebnis wie im Vorjahr erwirtschaftete. Trotz des geringeren Anstiegs des Umsatzes als im Vorjahr zeigte sich Reinhard Lange, deutscher Managing Partner von Mayer Brown, zufrieden: „40 Prozent Umsatzsteigerung sind nicht in jedem Jahr zu erzielen.

Wir haben zuletzt in Deutschland stark in den personellen Ausbau unserer Praxis investiert und sind von 82 Berufsträgern 2005 auf 109 Ende 2006 gewachsen.“ Mit den Investitionen in das Personal und dem personellen Wachstum um 33 Prozent, vor allem bei Berufseinsteigern, begründete Lange zudem den moderaten Anstieg beim Gewinn.

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