München

Wragge gewinnt IP-Partner von Reed Smith, verliert aber Medienrechtspartnerin an Intel

Autor/en
  • Catrin Behlau

Zu Oktober wechselt Dr. Richard Schlötter als Partner in das Münchner Büro der britischen Kanzlei Wragge. Der 49-jährige Patentprozessspezialist kommt aus dem örtlichen Büro von Reed Smith, wo er ebenfalls Partner gewesen ist.

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„Ich war bei Reed Smith mit zahlreichen Konflikten aus dem Netzwerk konfrontiert, was mir die Akquisition und Annahme neuer Projekte sehr erschwert hat“, sagte Schlötter zu seinem Wechsel. „Bei Wragge sehe ich die Möglichkeit, das Beste aus beiden Welten zu kombinieren: Wragge ist an den wichtigen internationalen Standorten vertreten und hat das Netzwerk und das Potenzial für große Projekte. Speziell die IP-Praxis ist bei Wragge strategisch sinnvoll positioniert, um Konflikte auf ein Minimum zu begrenzen.“

Schlötter ist am Markt vor allem für seine Expertise im Technologie und Life-Science-Bereich bekannt. Er war 2008 als Partner zu Reed Smith gewechselt (mehr…). Zuvor hatte er sechs Jahre als Partner bei Jones Day gearbeitet, wo er seinerzeit zum Gründungsteam des IP-Teams gehörte. Weitere Stationen seiner Karriere waren die Münchner IP-Boutiquen Klaka und Bardehle Pagenberg.

Schlötter bringt seine Associate Dr. Birgit Kramer mit zu Wragge, wo sie bereits im September begonnen hat zu arbeiten. Sie war nur einige Monate bei Reed Smith, ist aber zuvor mehrere Jahre im Patentteam von Howrey und später Field Fisher Waterhouse tätig gewesen. Bei Reed Smith verbleiben nach dem Weggang von Schlötter und Kramer drei IP-Rechtler, darunter ein Partner.

Das Münchner Büro von Wragge wächst auf insgesamt drei Partner, einen Director und drei Associates. Allerdings gab es in dem Büro auch einen Weggang. Im Juli ging die Medien- und Urheberrechtlerin Dr. Caroline Cichon, nachdem sie nur wenige Wochen zuvor bei Wragge als Partnerin angeheuert hatte (mehr…). Sie ist seitdem Senior Director bei Intel Mobile Communications.

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