Bei WTS soll Faber insbesondere die Automobilindustrie in Steuerfragen beraten. Vor allem die unternehmerische Organisation der Gesellschaften im Hinblick auf Steuer- und Zollfunktionen steht dabei im Fokus. Der Aufgabenzuschnitt liegt nicht nur aufgrund seiner Arbeit bei BMW nahe. Weitere Erfahrung bringt Faber durch seine Tätigkeit als Vorsitzender des Steuerausschusses des Verbandes der Deutschen Automobilindustrie mit.
Begonnen hatte Faber seine Karriere aber nicht in der Autoindustrie, sondern in einer Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberaterkanzlei. Danach wechselte er in den öffentlichen Dienst, wo er unter anderem im Bundesministerim für Wirtschaft tätig war. 1991 übernahm er die Leitung der Inlandssteuerabteilung von Siemens, von wo er 1999 dann zu BMW wechselte.
Bei WTS stößt er zu einer Gesellschaft, die zwar in erster Linie auf die laufende Steuerberatung von Konzernen und mittelständischen Unternehmen spezialisiert ist, aber in den vergangenen Monaten auch den Auf- und Ausbau anderer Beratungsfelder in Angriff genommen hat. Erst kürzlich hatte die Gruppe durch den Zugang von Prof. Dr. Alexander Hemmelrath, der von Mazars kam, insbesondere die Beratung vermögender Privatkunden und inhabergeführter Unternehmen stärker in ihren Fokus gerückt (mehr…). Seit Ende 2010 baut WTS den Bereich Asset Management mit einem Team von Dewey & LeBoeuf auf, zudem stieß mit Stefan Hölzemann ein renommierter Unternehmensteuerrechtler zu der Steuerberatungsgesellschaft (mehr…).
Fabers Nachfolger bei BMW als Leiter der Hauptabteilung Steuern, Zölle und Exportkontrolle ist Thomas Sieber. Der Steuerberater ist schon lange bei BMW und war in der Steuerabteilung zuletzt für einen Teilbereich verantwortlich.