Nächste Runde

Haarmann Hemmelrath fordert Schadensersatz von Werhahn

Der jahrelange Streit zwischen Haarmann Hemmelrath & Partner (HHP) und der Werhahn-Gruppe geht in die nächste Runde. Am Montag dieser Woche hat HHP vor dem Düsseldorfer Landgericht eine Schadensersatzklage gegen die Werhahn-Tochter Märkische Bau-Union (MBU) eingereicht. Dies gaben die Liquidatoren der Kanzlei bekannt.In den vergangenen vier Monaten waren intensive Vergleichsgespräche zwischen dem Neusser Unternehmen und der Kanzlei in Liquidation ergebnislos geblieben.

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Die Schadensersatzforderung gegen Werhahn beläuft sich auf 68 Millionen Euro. Mit der Klage reagierte die Kanzlei nach Aussage der beiden Liquidatoren, Dr. Martin Dummler und Stefan Denkhaus, auf den Auslauf des Verjährungsverzichts. „Die Gesellschafter von Haarmann Hemmelrath haben in zahlreichen Gesprächen mit Werhahn versucht, eine gütliche Einigung über einen teilweisen Ausgleich des Schadens zu erzielen“, sagte Dummler. „Da die Werhahn-Gruppe bis heute zu einem akzeptablen Vergleich nicht bereit war und im Hause Werhahn interne Zwistigkeiten eine sinnvolle Lösung zu verhindern scheinen, sehen wir nun im Interesse der Gesellschafter, die noch heute die wirtschaftlichen Folgen des Zerfalls der Kanzlei zu tragen haben, keine Alternative zum Klageweg.“ Offiziell klagt Detlef Olufs (seit 2006 bei Salans) aus abgetretenem Recht für HHP. Der ehemalige HHP-Partner ist Vorsitzender des Liquidationsausschusses.

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