Brisante Dokumente in Kirch-Fehde

Deutsche Bank-Rechtsvorstand gerät ins Visier

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  • JUVE

Der aktuelle Rechtsvorstand der Deutschen Bank, Dr. Stephan Leithner, könnte ebenfalls in die Dauerfehde mit den Erben Leo Kirchs verstrickt sein. Dies soll ein zwölf Jahre alter bankinterner Mailverkehr nahelegen. Demnach soll er bereits Monate vor der Insolvenz der Kirch-Gruppe intensiv mit einem möglichen Restrukturierungsauftrag beschäftigt haben. Genau diesen Vorwurf der Kirch-Anwälte hatte die Bank im gesamten Prozess vehement von sich gewiesen. Der Aufsichtsrat prüft unterdessen mögliche Ansprüche gegen Ex-Vorstände.

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Im Streit mit den Erben des Medienunternehmers Leo Kirch gerät nun auch der aktuelle Rechts- und Personalvorstand der Deutschen Bank Dr. Stephan Leithner (46) unter Druck. Laut ,Manager Magazin‘ soll er sich 2002 damals noch verantwortlich für das deutsche Investmentbanking – bereits Monate vor der Insolvenz der Kirch-Gruppe intensiv mit einem möglichen Restrukturierungsauftrag beschäftigt haben. Auch Josef Ackermann als damaliger Leiter des weltweiten Investmentbankings soll informiert gewesen sein. Genau diesen Vorwurf der Kirch-Anwälte hatte die Bank im gesamten Prozess vehement von sich gewiesen.

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