Als Vice President und Head of Global Legal AI Governance soll Reith mit einem vierköpfigen Team ein skalierbares AI-Governance-Modell entwickeln und weltweit verankern. Ziel sind praxisnahe Leitplanken, die den technologischen Fortschritt voranbringen statt auszubremsen. Weitere personelle Verstärkung ist geplant.
Die neu geschaffene Stelle belegt, wie komplex das KI-Risikomanagement in einem Unternehmen wie DHL mit knapp 600.000 Mitarbeitenden in über 200 Ländern ist. Der Governance- und Compliance-Rahmen muss nicht nur mit dem rapiden Tempo der Tech-Entwicklung Schritt halten, sondern auch immer mehr Anwendungsfälle von KI und autonomen Agenten abdecken. Zugleich entwickeln sich KI-Regulierung und Governance-Standards weltweit unterschiedlich.
Reith arbeitet in der neuen Funktion eng mit den Verantwortlichen für Cybersecurity, Datenschutz, Compliance, IT und AI-Entwicklern zusammen und wird Mitglied des konzernweiten IT Boards, dem neben dem Vorstandsvorsitzenden auch die CEOs der einzelnen Unternehmensbereiche von DHL angehören. Für die interdisziplinäre Zusammenarbeit bringt Reith fast 13 Jahre Erfahrung in der DHL-Rechtsabteilung mit. Zuletzt war sie als Senior Legal Counsel für die Umsetzung der Digitalregulierung aktiv, um komplexe Regulierung mit der Flexibilität auszubalancieren, die für innovative Geschäftsmodelle notwendig ist. Dazu zählte beispielsweise die Übersetzung der neuen EU-Vorgaben für mehr Cybersecurity in skalierbare Prozesse.