Menz gehört mit Senior Legal Counsel Jörn Gendner (48) zum dreiköpfigen Litigation-Kernteam, das von Ulrich Hagel (57) geleitet wird. Bei Bombardier Transportation nahm Menz bereits im November seine Arbeit auf. Er stieg direkt in laufende Verfahren mit ein. Der kanadische Konzern Bombardier hat zwei Hauptstandbeine: den Flugzeugbau – Bombardier Aerospace – und Bombardier Transportation (BT) für Züge und Bahntechnik. Diese Sparte mit knapp 40.000 Mitarbeitern hat seit August 2017 ihren Hauptsitz in Berlin.
Seit einigen Monaten baut der langjährige Legal-Operations Manager Hagel die neue Abteilung Global Litigation auf. Das Kernteam wird unterstützt von Teilzeit-Juristen, die in den diversen Geschäftseinheiten und Regionen für streitige Verfahren zuständig sind. Hagel, nun Global Head of Litigation, beschreibt den Ansatz als Inhouse-Litigation-Boutique: „Wir werden auch Markttrends wie Legal Tech, mehrstufige Streitbeilegung und Third-Party-Funding beobachten“, so Hagel gegenüber JUVE.
Inhouse-Boutique mit Schiedsexperten
James Menz, ehemals Associate bei Shearman & Sterling in New York, war im Herbst 2016 von der Schweizer Kanzlei Schellenberg Wittmer zur DIS gewechselt. Von deren Büros in Köln und Berlin aus hatte er als stellvertretender Generalsekretär auch das Case-Management-Team der Schiedsorgansiation mit vier Mitarbeitern geleitet. Diese Aufgabe übergab er im Spätsommer an Viktor von Essen (36), der zuvor Associate bei Freshfields Bruckhaus Deringer war.
Die Rechtsabteilung von BT führt seit Jahresbeginn Dr. Daniel Perlzweig als General Counsel und Vice President. Alexander Steinbrecher, ebenfalls schon seit zehn Jahren im Haus, führt den Titel Head of Group Corporate, Mergers & Acquisitions and Legal Affairs. Wie Menz hat auch Steinbrecher eine Affinität für Schiedsverfahren: Er ist im Nebenamt of Counsel bei der Schiedsboutique Wagner Arbitration.