Vergütungsmodell bei CMS

Mehr Geld für Einsteiger, großer Sprung für Berufserfahrene

Berufseinsteiger und erfahrene Associates bekommen bei CMS Hasche Sigle deutlich mehr Geld. So steigt das Startgehalt um 10.000 auf 110.000 Euro. Noch größer fallen die Gehaltssprünge für Senior Associates, Counsel und Principal Counsel aus. Auch das Bonussystem wurde überarbeitet.

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Illustration: Andreas Anhalt

CMS Hasche Sigle hatte ihre neue Gehaltsstruktur als erste unter den bedeutendsten deutschen Großkanzleien schon im September verkündet. Die Änderungen greifen ab Januar und betreffen rund 470 angestellte Anwälte, die bereits bei CMS tätig sind. Die Kanzlei um Managig-Partner Dr. Hubertus Kolster ist mit über 700 Berufsträgern die personell größte in Deutschland.

Associates im zweiten Berufsjahr erhalten dann 115.000 Euro, das sind 10.000 Euro mehr als bisher. Ab dem dritten Berufsjahr steigt das Gehalt schneller: Ging es bisher in 5.000-Euro-Schritten aufwärts, erhöht sich das Gehalt nun pro Berufsjahr um 10.000 Euro. Im dritten Jahr verdienen Associates entsprechend 125.000 Euro, im fünften Jahr 145.000 Euro und damit 25.000 Euro mehr als bisher. Ab dem dritten Jahr erwartet die Associates zusätzlich ein Bonus, der zunächst bis 15.000 Euro betragen kann (bisher 10.000 Euro).

Wer bleibt, gewinnt

Noch kräftiger als bei den Senior Associates legen die Gehälter für Counsel und Principal Counsel zu, zwei Karrierestufen, die nach dem fünften und achten Berufsjahr in Reichweite kommen. Counsel verdienen statt bisher 130.000 Euro zukünftig 160.000 Euro, dazu kommen Boni bis 30.000 Euro. Das Principal-Counsel-Gehalt wächst um 25.000 Euro auf 175.000 Euro an, der Bonus kann hier zwischen 35.000 und 75.000 Euro liegen. Besonderen Einsatz honoriert CMS darüber hinaus mit einem Sonderleistungsbonus, etwa Engagement in der Produktentwicklung oder die Akquise besonders umsatzstarker Mandate.

Die neue Vergütungsstruktur ist nicht die einzige Änderung bei CMS: Im Spätsommer etablierte die Kanzlei ein New-Work-Modell, bei dem die Anwälte 50 Prozent der vereinbarten Arbeitszeit mobil arbeiten können. Im neuen Jahr greift zudem eine Neustrukturierung des internen Fortbildungsprogramms.

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