Die Partner der EWIV mit Graf von Westphalen Fritze & Modest als deutschem Mitglied wollen ab dem nächsten Jahr gemeinsames Wirtschaften erproben. Osborne Westphalen Alliance, die sich jüngst von Osborne Westphalen International umbenannt hat, möchte nun knapp zwei Jahre nach ihrer Gründung eine engere, auch wirtschaftliche Verflechtung ihrer Mitgliedskanzleien einläuten. Ab dem Jahr 2001 soll, zunächst auf ein Jahr beschränkt, ein erstes Gewinnverteilungsmodell getestet werden: ein einstelliger Prozentsatz des Umsatzes soll in eine gemeinsame Kasse fließen und nach bestimmten Kriterien an einzelne Partner verteilt werden. Über die Verteilung im einzelnen wird ein Komitee von Vertretern aus den verschiedenen angeschlossenen Kanzleien entscheiden. Dr. Klaus Landry, Hamburger Partner von Graf von Westphalen und derzeit deutsches Mitglied im Executive Committee von OWA, ist nach der neuen Regelung für die Position eines Managing Partners für den Verbund in Deutschland vorgesehen.
Da die Rechtsform der EWIV eine Gewinnverteilung unter den Mitgliedern nicht vorsieht, werden vorab rechtliche und steuerliche Einwendungen geprüft sowie die Frage, ob sich die derzeitige Konstruktion für ein engeres Zusammenrücken in der geplanten Form eignet. Graf von Westphalen Fritze & Modest strebt außerdem vorab eine interne Harmonisierung ihrer Strukturen an.
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