Rückzug aus Asien

Denton Wilde Sapte schließt vier Büros

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  • JUVE

Die ehemalige Heuking-Allianzkanzlei Denton Wilde Sapte will sich komplett aus Asien zurückziehen. Die vier Büros in Hongkong, Peking, Singapur und Tokio werden geschlossen. Hintergrund dieser Entscheidung ist dem englischen Branchenblatt 'The Lawyer' zufolge offenbar das Bestreben des Managements, die zuletzt stark gefallene Profitabilität der Kanzlei zu steigern. Der Rückzug aus Asien könnte den Gewinntopf der Denton-Partner um rund zwei Millionen Euro aufstocken, schätzten Insider in der englischen Presse. Der Schritt betrifft zwölf Partner sowie weitere 50 Anwälte und insgesamt rund 100 Mitarbeiter der vier Standorte. Dem Vernehmen nach laufen derzeit Verhandlungen über die Zukunft der Mitarbeiter, die möglicherweise in andere Denton-Büros umziehen können.

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„Andere Regionen wie etwa der Nahe Osten und die Länder der früheren Sowjetunion bieten bessere Geschäftsperspektiven“, begründete Denton-Chairman James Dallas den Schritt seiner Kanzlei. Durch den Rückzug aus Asien könne man diesen Regionen mehr Ressourcen widmen. Denton unterhält in Nahost und den GUS-Staaten Büros in Abu Dhabi und Dubai (Vereinigte Arabische Emirate), Muskat (Oman) und Kairo (Ägypten) bzw. in Moskau, Almaty (Kasachstan) und Taschkent (Usbekistan). Obwohl laut ‚The Lawyer‘ das Moskauer Büro ebenso wie die jetzt geschlossenen asiatischen Standorte Verluste macht, will die Kanzlei an der Präsenz in der russischen Hauptstadt festhalten.

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