Interview mit Legal Tech Verband

„Schwarze Schafe müssen vom Markt ferngehalten werden“

Als neue Geschäftsführerin des Legal Tech Verbands will Valerie Keilhau (37) die Arbeit der Interessenvertretung professionalisieren. JUVE sprach mit ihr außerdem über die rechtspolitischen Ziele des Verbands.

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JUVE: Frau Keilhau, Sie waren zuletzt Geschäftsführerin der Hamburgischen Notarkammer. Die Kammern sind nicht gerade als Ideenschmiede für die Digitalisierung des Rechtsmarkts bekannt. Was qualifiziert Sie für Ihr neues Amt?
Valerie Keilhau: In der Tat sind die Kammern gegenüber der Digitalisierung des Rechtsmarkts noch vorsichtig eingestellt. Das gilt für mich weniger. Ich bin sehr technikaffin und kann der Digitalisierung viel Positives abgewinnen. Der Wechsel zum Legal Tech Verband ist für mich der Schritt von der alten in die neue Welt. Meine Jahre in Hamburg und bei der Bundesnotarkammer, wo ich zuletzt parallel als Public-Affairs-Managerin und stellvertretende Pressesprecherin tätig war, helfen auch dem Legal Tech Verband. Denn Teil meiner Arbeit in der neuen Position ist es, die Zukunft des Rechtsmarkts auch gemeinsam mit den Akteuren der anwaltlichen Selbstverwaltung zu entwickeln.

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