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Simmons baut Private-Equity-Praxis mit Quereinsteiger von Morgan Lewis aus

Dr. Hans Peter Leube verstärkt ab März das Frankfurter Büro von Simmons & Simmons. Er kommt von Morgan Lewis, wo er vor zweieinhalb Jahren eingestiegen war. Bei Simmons schließt er eine Lücke in Frankfurt und soll als Partner die Corporate- und Private-Equity-Praxis ausbauen. Morgan Lewis setzt derweil weiter auf Wachstum in Frankfurt.

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Bei Simmons & Simmons soll Leube (55) mit seiner Erfahrung bei Private-Equity- und M&A-Transaktionen im Mid- und Upper-Market-Segment die Beratung von Fonds und Infrastrukturinvestoren stärken. Sein Fokus liegt auf Buy-out-Transaktionen, Minderheitsbeteiligungen und anderen Beteiligungsstrukturen.

Fachlich konzentriert sich Leube auf die Sektoren Telekommunikation, digitale Infrastruktur wie Rechenzentren, IT/Software sowie Digital Health. Damit passt er in die strategische Ausrichtung von Simmons, die ihre Kompetenzen in den Bereichen Technologie, Medien und Telekommunikation (TMT) sowie Healthcare und Life Sciences ausbauen möchte.

Hans Peter Leube

Zuletzt beriet er unter der Flagge von Morgan Lewis die Gesellschafter der Diamant Software, eines Anbieters von Buchhaltungs- und Controlling-Software mit Sitz in Bielefeld, bei einer strategischen Partnerschaft mit dem Software-Investor Hg.

Für Simmons stellt der Zugang eine wichtige Bereicherung dar, da bisher nur die Standorte Düsseldorf und München mit Private-Equity-Partnern besetzt waren. Mit Leube wird nun auch das Frankfurter Büro gestärkt. Leube arbeitet im Team der Praxisgruppen-Co-Leitung Dr. Christian Bornhorst und Dr. Fabian von Samson-Himmelstjerna.

Durch Leubes Eintritt zählt die deutsche Praxisgruppe nun insgesamt rund 14 Berufsträger, darunter drei Partner. Bei Simmons erwartet Leube ein Netzwerk mit angrenzenden Rechtsgebieten, die für seine Mandanten relevant sind, unter anderem den Münchner Software-Experten Christopher Götz sowie weitere Spezialisten für Rechenzentren in London. Synergien ergeben sich auch mit dem im vergangenen Jahr von Goodwin gekommenen Steuerrechtler Felix Krüger.

Kurzes Intermezzo

Marianne Nawroth

Für Leube endet die Zeit bei Morgan Lewis nach rund zwei Jahren. Er war 2024 von Bird & Bird zu der US-Kanzlei gewechselt. Seine Karriere begann Leube bei Cleary Gottlieb Steen & Hamilton und Baker McKenzie, bevor er 2004 als Counsel zu Skadden Arps Slate Meagher & Flom ging. Dreieinhalb Jahre später wechselte er als Geschäftsführer und General Counsel zum Kabelnetzbetreiber Tele Columbus. 2014 schloss er sich Bird & Bird an, wo er später Co-Leiter der M&A- und Private-Equity-Praxis war. Die ebenfalls mit ihm zu Morgan Lewis gewechselte Private-Equity Partnerin Marianne Nawroth hat die Kanzlei ebenfalls verlassen und strebt dem Vernehmen nach eine derzeit unbekannte Inhouse-Position an.

Morgan Lewis will weiter wachsen

Wie viele andere US-Kanzleien hat Morgan Lewis zuletzt ihre Profitabilitätserwartungen an deutsche Partner erhöht. Nach Informationen aus dem Markt sucht die Kanzlei weiterhin Experten für Infrastruktur-M&A/Private Equity, um das Wachstum in Deutschland fortzusetzen. Die Kanzlei erklärte, der Weggang stelle keine strategische Schwächung dar. Man werde weiterhin in den Bereichen Private Equity, M&A und Infrastruktur wachsen, um vor allem internationale Investoren bei ihren Investments in Deutschland zu beraten und umgekehrt.

Bei Morgan Lewis verbleiben nach dem Abgang in Frankfurt sieben Partner und sechs Associates. Die standortübergreifende Private-Equity-Praxis in Frankfurt und München zählt dann noch fünf Partner und zehn Associates. Zuletzt wurde etwa die Münchnerin M&A/PE-Anwältin Dr. Chloé Lignier in die Partnerschaft aufgenommen.

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