Der Zeitpunkt des Wechsels steht bisher nicht fest. Mit seinem Schwerpunkt im Transaktionssteuerrecht soll Rapp die Beratung an der Schnittstelle zu Corporate/M&A und Private Equity stärken. Bei Weil Gotshal war er rund sechseinhalb Jahre und wurde 2022 zum Partner ernannt.
Er kam 2017 von der Münchner Einheit Peters Schönberger & Partner, für die er eineinhalb Jahre tätig war. Im Jahr 2011 stieg er als Associate bei Allen & Overy ein. Bei Weil wird er wieder eng mit seinem damaligen Mentor Tobias Geerling zusammenarbeiten. Mit weiteren fünf Associates bilden sie eines der größeren Teams für Transaktionssteuern im deutschen Markt. Gemeinsames Ziel ist es, die steuerrechtliche Beratung bei Transaktionen weiter zu vertiefen.
Weil machte zuletzt bereits mehrfach Schlagzeilen mit dem Gewinn von anerkannten Partnern. Erst in der vergangenen Woche wurde bekannt, dass Dr. Kamyar Abrar (47) ebenfalls wieder zurückkommt. Er wird zusammen mit Dr. Sebastian Pauls (46) die deutsche Private-Equity-Praxis leiten. Pauls war Teil eines Teams von Latham & Watkins, das Ende vergangenen Jahres zu Weil ging. Dazu gehörten die Partnerin Susanne Decker (56), Partner Dr. Andreas Holzgreve (35) und Counsel Dr. Julia Schöfer (32). Weltweit ist Rapp nach Angaben der Kanzlei seit 2023 bereits der 19. Partner, der zu Weil zurückkehrt.
Die Steuerpraxis von Gibson Dunn umfasst nun noch jeweils einen Associate in München und Frankfurt, soll aber mit einem Partner wieder aufgebaut werden.